Regenbogenfahrt 2009

Eine Herausforderung der besonderen Art

Regenbogenfahrt endete am Wochenende in Köln
Sonntag 06. September 2009

Köln - Die 17. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung ist am Wochenende in Köln zu Ende gegangen. Die Schlussetappe führte die 44 ehemaligen jungen Krebspatienten am Samstag mit dem Fahrrad von Bonn in die Domstadt. "Wenn es darum geht, anderen zu zeigen, dass man nach einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter wieder gesund werden kann und sogar sportliche Höchstleistungen möglich sind, gibt es keine glaubwürdigeren Botschafter als die Regenbogenfahrer", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Jens Kort, zum Abschluss der Tour in Köln. Das Engagement mache darüber hinaus vielen kleinen Patienten und ihren Familien Mut und gebe ihnen Hoffnung, die Krankheit zu besiegen.

Nach Aussage Korts ist der Umgang mit Krebserkrankungen bei Kindern vielfach noch immer von Angst, Ablehnung und Unsicherheit geprägt. Diesen Vorurteilen trete die Regenbogenfahrt entgegen. Sie leiste Aufklärung und sensibilisiere die Bevölkerung für das Thema.

Stationen der einwöchigen Tour waren unter anderem Mannheim, Heidelberg, Mainz, Frankfurt, Gießen, Marburg, Siegen, Sankt Augustin und Bonn. Auf der rund 600 Kilometer langen Tour wurden traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder besucht. Nicht nur an den Etappenzielen wurden die Regenbogenfahrer teilweise von hunderten Zuschauern begrüßt, auch auf der Strecke ließen es sich viele Städte und Gemeinden nicht nehmen, die Tour-Teilnehmer zu empfangen.

Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der "Deutschen Leukämie-Forschungshilfe  - Aktion für krebskranke Kinder e.V. (DLFH)" gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien. Zu den Unterstützern der Veranstaltung gehört seit vielen Jahren der RadClub Deutschland.  Mit dabei waren diesmal auch der Reifenhersteller Schwalbe, die Barmer Ersatzkasse, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Kölner Spezialist für Familienmobilität Croozer Kindertransporter.

 

Regenbogenfahrt am Wochenende in Mannheim gestartet

Samstag 29. August 2009

Mannheim - Die traditionelle Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung ist am Wochenende in Mannheim gestartet.  "Die Fahrradtour ist in jedem Jahr aufs Neue nicht nur ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind, sie soll auch betroffenen Kindern und Eltern Mut machen", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Jens Kort, beim Startschuss zur 17. Auflage der Radtour.

Stationen der einwöchigen Tour mit 44 ehemaligen jungen Krebspatienten sind unter anderem Heidelberg, Mainz, Frankfurt, Gießen, Marburg, Siegen, Sankt Augustin und Bonn. Die Schlussetappe führt dann am 6. September nach Köln. Auf der rund 600 Kilometer langen Route werden an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert, um den jungen Patienten Mut zuzusprechen und ihnen zu zeigen: "So wie wir könnt ihr es auch schaffen!" An den jeweiligen Etappenzielen gibt es in diesem Jahr erstmals Informationsveranstaltungen sowie ein breit gefächertes buntes Programm mit Musik, Spiel und Spaß. 

"Obwohl es bei der Bekämpfung von Krebs im Kindesalter in den letzten Jahren viele positive Entwicklungen gegeben hat, gibt es noch immer unzählige Hürden zu überwinden", betonte Kort zum Auftakt der Tour. Das gelte für Benachteiligungen in Schule und Beruf ebenso wie bei der Finanzierung von Forschungsprojekten oder Klinikpersonal. Ohne die rund 15 Millionen Euro, mit denen Eltern- und Fördervereine in den Kliniken jährlich beispielsweise Stellen für Ärzte, Pfleger oder Sozialarbeiter subventionierten, sähe die Situation noch deutlich schlechter aus, so der Geschäftsführer der Kinderkrebsstiftung. Zudem sei der Umgang mit Krebserkrankungen vielfach noch immer von Angst, Ablehnung und Unsicherheit geprägt. Diesen Vorurteilen wolle die Regenbogenfahrt entgegentreten, Aufklärung leisten und die Bevölkerung für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisieren.

Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der "Deutschen Leukämie-Forschungshilfe  - Aktion für krebskranke Kinder e.V. (DLFH)" gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien. Zu den Unterstützern der Veranstaltung gehört seit vielen Jahren der RadClub Deutschland.  Mit dabei sind diesmal auch der Reifenhersteller Schwalbe, die Barmer Ersatzkasse, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Kölner Spezialist für Familienmobilität Croozer Kindertransporter.

 

Mut machen

Bonn (04.08.2009) - Mehr als 550 Kilometer waren es 2008. In diesem Jahr sind es sogar über 600, die von den 40 jungen ehemaligen Krebspatienten vom Start in Mannheim bis zum Ziel in Köln innerhalb einer Woche auf dem Fahrrad zurückgelegt werden. Selbst für ambitionierte durchtrainierte Athleten eine echte sportliche Herausforderung. Für die Teilnehmer geht es aber um mehr. Sie wollen mit der Regenbogenfahrt krebskranken Kindern und ihren Eltern Mut machen und der Öffentlichkeit demonstrieren, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind.

In diesem Jahr werden die Elternvereine vor Ort noch mehr als bisher in die organisatorischen Planungen einbezogen. So gibt es an den einzelnen Etappenzielen schon vor Ankunft der Regenbogenfahrer Informationsveranstaltungen sowie ein breit gefächertes buntes Programm mit Musik, Spiel und Spaß.

Vom 29. August an führt die Strecke vom Start in Mannheim, über Heidelberg, Mainz, Frankfurt, Gießen, Marburg, Siegen, Sankt Augustin und Bonn bis zum Ziel in Köln, das die Regenbogenfahrer am 5. September erreichen wollen. Dabei werden traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen der Kliniken besucht. Vor allem geht es darum zu zeigen: "So wie wir könnt ihr es auch schaffen!“ Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen.

"Die Erfahrung zeigt, dass gerade Kinder und Jugendliche, die eine Krebserkrankung überwunden haben, ganz besonderen Ehrgeiz zeigen und absolut belastbar sind“, gab der Direktor der Kinderklinik München Schwabing, Prof. Dr. Stefan Burdach den Teilnehmern im vergangenen Jahr beim Start in München mit auf den Weg. Aber auch ein anderer Aspekt ist von Bedeutung. "Der Umgang mit Krebserkrankungen ist immer noch vielfach von Angst, Ablehnung und Unsicherheit geprägt. Das bekommen gerade die jungen Patienten zu spüren – sei es in Schule, im Freundeskreis oder später im Beruf. Da gibt es noch erheblichen Aufklärungsbedarf“, so Jens Kort, Geschäftsführer der Deutschen Kinderkrebsstiftung.

Mut machen, informieren und aufklären heißt denn auch seit 16 Jahren die Devise der Regenbogenfahrt, die 1993 in Hannover zum ersten Mal gestartet wurde. Die Wegstrecke führte die 17 jungen Teilnehmer damals unter dem Motto "Fahrt auf dem Regenbogen – für Hoffnung auf Heilung bei Krebs“ von der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Dresden. Nicht ohne Grund war diese Wegstrecke gewählt worden, da Patienten in den neuen Bundesländern darüber klagten, dass sie in Schule und Beruf mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hatten. Das positive Echo, das die Jugendlichen damals erfuhren, prägt bis heute die seither jährlich stattfindende Tour.

Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der "Deutschen Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder e.V.“ (DLFH) gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien.