2015

Regenbogenfahrt endete am Wochenende in Berlin

Berlin – Die 23. Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung ist am Wochenende in Berlin zu Ende gegangen. Zum Abschluss der diesjährigen Tour besuchten die 45 Teilnehmer, die alle als Kinder oder Jugendliche selbst an Krebs erkrankt waren, die kinderonkologische Station  der Charite in der Hauptstadt. „Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan der Regenbogenfahrt“, bekannte Klinikdirektorin Prof. Dr. med. Angelika Eggert am Samstag beim Empfang in Berlin. „Die hoffnungsvolle Botschaft, die sie den betroffenen Kindern und ihren Eltern in dieser schwierigen Situation mitbringen, ist fantastisch und nicht hoch genug zu bewerten.“


Regenbogenfahrt am Samstag in Halle gestartet

Halle/Saale - Die 23. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung hat  am Samstag in Halle/Saale begonnen. „Die Regenbogenfahrer sind glaubwürdige Mutmacher, die alle akut Betroffenen in besonderer Weise zum Kampf gegen die Krebserkrankung anspornen“,  gab Bundestagspräsident Norbert Lammert den 45 ehemaligen jungen Krebspatienten mit auf den Weg zu der einwöchigen Fahrradtour, die diesmal nach Berlin  führt. Lammert ist in diesem Jahr Schirmherr der Veranstaltung, bei der traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder besucht werden.  

„Die Botschaft, die sie mit auf den Weg nehmen, nötigt mir riesigen Respekt ab“, betonte Prof. Dr. med. Christine Mauz-Körholz beim Startschuss durch den vielfachen Ruderweltmeister und Olympiasieger Andreas Hajek zu der rund 600 Kilometer langen Tour. „Nicht nur für die akut betroffenen Kinder sind sie großartige Hoffnungsträger“, so die Direktorin der Kinder-Uni-Klinik in Halle. Bereits vor dem Start hatten die Regenbogenfahrer die kinderonkologische Station des Universitätsklinikums besucht.

Etappenziele bei der traditionellen Fahrradtour ehemaliger junger Krebspatienten sind unter anderem Leipzig, Chemnitz, Freiberg, Dresden und Cottbus. Ziel ist dann Berlin. Mit rund 600 Kilometern  wartet auf die 45 Radler, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, nicht nur eine Marathon-Distanz, sondern eine höchst anspruchsvolle Strecke. 

Während der Tour werden sieben Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen besucht. Dabei geht es insbesondere darum, den akut erkrankten Kindern und ihren Eltern Mut zu machen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen. Auf der Wegstrecke werden die Fahrer wieder von zahlreichen Städten und Gemeinden sowie den regionalen Elternvereinen empfangen.

 Die Regenbogenfahrt wurde 2012 von der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ nicht nur als eines von 365 herausragenden Projekten in Deutschland geehrt, sondern gewann darüber hinaus auch den Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs, der jedes Jahr zukunftsweisende Ideen und Projekte in Deutschland auszeichnet. 2014 erhielt die Regenbogenfahrt den „Preis für Engagement“ der Drogeriemarktkette dm, im Mai 2015 den Publikumspreis beim Aspirin-Sozialpreis.


Regenbogenfahrt startet am Samstag in Halle

Bonn/Halle - Am Samstag startet in Halle/Saale die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS). Etappenziele bei der 23. Auflage der traditionellen Fahrradtour ehemaliger junger Krebspatienten sind unter anderem Leipzig, Chemnitz, Freiberg, Dresden und Cottbus. Die Schlussetappe führt am 29. August nach Berlin. Schirmherr der Regenbogenfahrt ist Bundestagspräsident Norbert Lammert. Den Startschuss zur Tour gibt der fünffache Ruder-Weltmeister und zweifache Olympiasieger Andreas Hajek.


23. Regenbogenfahrt führt im August von Halle nach Berlin

Bonn – Für Fußballer ist das Pokalendspiel in Berlin seit vielen Jahren das Highlight schlechthin. Für die Regenbogenfahrer ist die Hauptstadt im August zum ersten Mal das Ziel und zugleich eine ganz besondere Herausforderung. Aber Herausforderungen sind die 45 Teilnehmer der Fahrradtour, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, gewohnt. Besser noch: Sie werden dadurch eher noch angespornt.

Gestartet wird die 23. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung, die diesmal unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert steht, am 22. August in Halle. Von dort führt die Strecke über Leipzig, Chemnitz, Dresden und Cottbus bis nach Berlin, das die Teilnehmer, die aus ganz Deutschland kommen, am 29. August erreichen wollen. Während der einwöchigen Fahrradtour werden traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder besucht, um den jungen Patienten und ihren Eltern mit dem Besuch zu zeigen: „So wie wir könnt ihr es auch schaffen!“

Für Alexander Bahn, der seit vielen Jahren die Tour mitorganisiert und natürlich selbst auf dem Fahrrad dabei ist, ist die Veranstaltung einzigartig. „Wer einmal erlebt hat, wie sich die Kinder in den Kliniken über unseren Besuch freuen und was er ihnen bedeutet, der wird das so schnell nicht vergessen.“ Aber nicht nur bei den Kindern auf Station sind die Regenbogenfahrer willkommene Gäste. Auch die Elternvereine vor Ort freuen sich über die Besucher in den bunten Trikots und unterstützen die Regenbogenfahrer wo immer es geht. Daneben wird es auch in vielen Städten und Gemeinden entlang der Strecke wieder kurze Zwischenstopps mit Empfängen geben.

„Bessere und vor allem glaubwürdigere Botschafter als die Regenbogenfahrer kann es gar nicht geben“, weiß Ulrich Ropertz. Der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung plant – wie viele andere Hobbyradler – die jungen Erwachsenen ein Stück auf ihrem langen Weg zu begleiten.    

Mit knapp 600 Kilometern wartet auf die Tour-Teilnehmer einmal mehr eine echte Marathondistanz. Eine Herausforderung, die betroffenen Kindern und Eltern Mut machen und der Öffentlichkeit zeigen soll, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind.

Die Regenbogenfahrer konnten sich zuletzt immer wieder über Auszeichnungen und Ehrungen freuen. Im Mai erhielten sie den Publikumspreis beim Aspirin-Sozialpreis. Im vergangenen Jahr gab es von der Drogeriemarktkette dm den Preis für besonderes Engagement HelferHerzen. 2012 wurden sie von der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ nicht nur als eines von 365 herausragenden Projekten in Deutschland geehrt, sondern gewann darüber hinaus auch den Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs, der jedes Jahr zukunftsweisende Ideen und Projekte in Deutschland auszeichnet.

Vor 20 Jahren wurde in Hannover die Regenbogenfahrt zum ersten Mal gestartet. Die Wegstrecke führte die 17 jungen Teilnehmer damals unter dem Motto „Fahrt auf dem Regenbogen – für Hoffnung auf Heilung bei Krebs“ von der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Dresden. Nicht ohne Grund war diese Wegstrecke gewählt worden, da Patienten in den neuen Bundesländern darüber klagten, dass sie in Schule und Beruf mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hatten. Denen sollte die Fahrradtour ein Stück entgegenwirken.

Das positive Echo, das die Jungen und Mädchen damals erfuhren, prägt bis heute die seither jährlich stattfindende Tour, bei der bislang knapp 12.600 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt wurden. Die längste Strecke gab es im Jahr 2004 von Oldenburg bis Aachen mit mehr als 730 Kilometern. Insgesamt wurden bei den bisherigen Regenbogenfahrten rund 160 Kliniken und Elternvereine besucht.

Unterstützt wird die Regenbogenfahrt auch in diesem Jahr von namhaften Sponsoren. Dazu gehören unter anderem der Reifenhersteller Schwalbe, die Aktion fahrRad, der Sportartikelhersteller Ortlieb, die Deutsche Bahn AG sowie die Barmer GEK, die seit vielen Jahren die Anliegen der Kinderkrebsstiftung mittragen.


Aspirin Sozialpreis für Regenbogenfahrer

Astrid Zehbe nimmt aus den Händen von Michael König, Vorstandsmitglied der Bayer AG (l.) und Prof. Dr. Karl-Max Einhäupl, Chef der Berliner Charité, die Auszeichnung für den Publikumspreis beim Aspirin Sozialpreis 2015 entgegen. Foto: Bayer AG

Berlin - Die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung ist mit dem Publikumspreis beim Aspirin Sozialpreis 2015 der Bayer Cares Foundation ausgezeichnet worden. „Eine fantastische Sache und eine tolle Bestätigung für unser einmaliges Projekt“, freute sich Astrid Zehbe, die den mit 5.000 Euro dotierten Preis stellvertretend für die Regenbogenfahrer in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften entgegennahm. Geehrt wurden insgesamt vier Initiativen. 97 Projekte hatten sich um den zum sechsten Mal vergebenen Aspirin Sozialpreis beworben.
Gerade die soziale Komponente habe im Medizinbetrieb einen hohen Stellenwert, betonte der Chef der Berliner Charité, Prof. Karl-Max Einhäupl, bei der Preisverleihung. Sie allein mache 50 Prozent der Heilung aus. Leider bleibe dafür immer weniger Zeit. Nach Einschätzung des Klinikdirektors haben die „unendlichen Möglichkeiten“ das Gesundheitssystem an seine finanziellen Grenzen gebracht. Ehrenamtliches Engagement eröffne in dieser Situation die Chance, den Menschen als Ganzes zu sehen.
„Alle Preisträger setzen auf innovative Ansätze und moderne Medien bei Therapie beziehungsweise Wissensvermittlung und Selbsthilfe. Dadurch schaffen sie wertvolle Ergänzungsangebote in der Gesundheitsversorgung“, sagte Michael König, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Personal, Technologie und Nachhaltigkeit sowie Mitglied im Kuratorium der Bayer Cares Foundation. Die  Bayer Cares Foundation fördere die Umsetzung neuer innovativer Ideen in die Praxis, betonte König. Der Preis solle Pionierarbeit an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Sozialsektor fördern. Dazu biete der Preis finanzielle Unterstützung, Sichtbarkeit und Netzwerke für diese Projekte.
Der Vorsitzende der Bayer Cares Foundation, Thimo Valentin Schmitt-Lord, bezeichnete die ausgezeichneten Projekte als „Pioniere in der sozialen Gesundheit“. Sie begegneten den Betroffenen auf Augenhöhe. Die Projekte hätten außergewöhnliche und erfolgversprechende Ideen zu wichtigen Problemen entwickelt. Mit den Teilnehmern der Finalrunde wolle die Stiftung Partnerschaften aufbauen.
Neben der Regenbogenfahrt wurde die Initiative Jourvie aus Berlin für ihre App zur Therapie-Unterstützung bei Essstörungen, die NCL-Stiftung, die Schulen Unterrichtsmaterial für die Beschäftigung mit der seltenen Krankheit Kinderdemenz zur Verfügung stellt und der Verein „JuP – Jung und Parkinson“ aus Saarlouis, der auf seiner Online-Plattform Informationen sowie ein Forum als Selbsthilfegruppen-Angebot für Betroffene und ihre Familien bietet, ausgezeichnet.
Die Regenbogenfahrer konnten sich in den vergangenen Jahren immer wieder über Auszeichnungen und Ehrungen freuen. Im vergangenen Jahr gab es von der Drogeriemarktkette dm den Preis für besonderes Engagement HelferHerzen. 2012 wurden sie von der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ nicht nur als eines von 365 herausragenden Projekten in Deutschland geehrt, sondern gewann darüber hinaus auch den Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs, der jedes Jahr zukunftsweisende Ideen und Projekte in Deutschland auszeichnet.
Die diesjährige Regenbogenfahrt junger ehemaliger Krebspatienten wird vom 22. bis 29. August 2015 stattfinden und von Halle über Leipzig, Chemnitz, Dresden und Cottbus nach Berlin führen. Während der einwöchigen Fahrradtour werden traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren


Lammert übernimmt Schirmherrschaft bei der 23. Regenbogenfahrt

Bonn/Berlin – Bundestagspräsident Norbert Lammert übernimmt die Schirmherrschaft bei der 23. Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. „Die Regenbogenfahrt ist eine Radtour, die in einzigartiger Weise Hoffnung und Mut symbolisiert und zum Kampf gegen die Krankheit Krebs anspornt“, so Lammert in seinem Grußwort. „Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft und wünsche der Veranstaltung einen großartigen Erfolg.“
Start der diesjährigen Regenbogenfahrt ist am 22. August in Halle. Von dort führt die rund 600 Kilometer lange Strecke über Leipzig, Chemnitz, Dresden und Cottbus zum Ziel nach Berlin, das die 45 Teilnehmer  am 29. August erreichen wollen. Auf der Strecke werden traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert, um den jungen Patienten und ihren Eltern Mut zuzusprechen. Alle jungen erwachsenen Mitfahrer bei der Fahrradtour waren im Kindes- oder Jugendalter selbst an Krebs erkrankt. 


Aspirin-Sozialpreis für Regenbogenfahrt

Bonn – Die Regenbogenfahrt ist einer der Preisträger beim Aspirin-Sozialpreis 2015. Bei der Vergabe des Publikumspreises landete das Projekt der Deutschen Kinderkrebsstiftung mit deutlichem Vorsprung auf dem ersten Platz. Insgesamt beteiligten sich 97 Initiativen an dem Wettbewerb der Bayer Cares Foundation, bei dem jährlich innovative, gemeinnützige Sozialprojekte im Gesundheitswesen ausgezeichnet werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 13. Mai in Berlin übergeben.

Von den insgesamt 8.571 abgegebenen gültigen Stimmen bei der Online-Abstimmung hatten 1.282 Teilnehmer für die Regenbogenfahrt votiert. „Eine tolle Sache, auf die wir mächtig stolz sind“, freute sich Alexander Bahn, einer der Organisatoren der jährlich stattfindenden einwöchigen Fahrradtour, bei der ehemals im Kindes- und Jugendalter erkrankte junge Erwachsene akut erkrankte Kinder in den Kliniken besuchen, um ihnen und ihren Eltern Mut zu machen.

Für die Regenbogenfahrer ist es nicht die erste Auszeichnung. 2012 war das Projekt von der bundesweiten Standortinitiative „365 Orte im Land der Ideen“ als herausragendes Projekt ausgezeichnet worden und hatte darüber hinaus auch den Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs gewonnen. Im vergangenen Jahr würdigte die Drogeriemarktkette dm das außergewöhnliche Engagement der jungen Erwachsenen mit dem HelferHerzen-Preis.

Die 23. Auflage der Regenbogenfahrt führt im August in die neuen Bundesländer. Start ist am 22. August in Halle. Von dort führt die Strecke über Leipzig, Chemnitz, Dresden und Cottbus bis zum Ziel nach Berlin, das die 45 Teilnehmer am 29. August erreichen wollen.