2017

Regenbogenfahrt endete am Wochenende in Koblenz

Koblenz – Die 25. Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung ist am Wochenende in Koblenz zu Ende gegangen. Zum Abschluss der Jubiläumstour besuchten die 45 Teilnehmer, die alle im Kindes- und Jugendalter selbst an Krebs erkrankt waren, die kinderonkologische Station des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein. „Ich bin begeistert von dem, was sie alle zusammen machen“, begrüßte Chefarzt Dr. Thomas Nüßlein die Radler am Ende der letzten Etappe. „Wie sie es schaffen, akut erkrankten Kindern und ihren Eltern in einer schwierigen Situation Mut, Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln, ist wirklich einmalig.“ Offizieller Abschluss der Regenbogenfahrt war eine Feier anlässlich des 25. Jubiläums mit zahlreichen Ehrengästen und ehemaligen Mitfahrern.
    
Stationen bei der 25. Auflage der rund 650 Kilometer langen Fahrradtour, bei der elf kinderonkologische Behandlungszentren besucht wurden, waren unter anderem Trier, Aachen, Köln, Bonn, Sankt Augustin, Siegen, Gießen, Frankfurt und Mainz. Dabei ging es den Teilnehmern darum, den akut erkrankten Kindern und ihren Eltern Mut zu machen, aber auch um der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Auf ihrer Wegstrecke wurden die Regenbogenfahrer von zahlreichen Städten und Gemeinden empfangen. Schirmherrin der 25. Jubiläumstour war die Kapitänin der Hallenhandball-Nationalmannschaft der Frauen, Anna Loerper.   

Unterstützt wurde das Projekt neben den regionalen Elternvereinen auch in diesem Jahr von namhaften Sponsoren. Dazu gehören unter anderem der Sportartikelhersteller Ortlieb, die Bahn AG, Finzel & Schuck, PAC, Pearl Hotel sowie Diehls Hotel.  


Regenbogenfahrt am Sonntag in Aachen gestartet

Startschuss zur 25. Auflage der Regenbogenfahrt. Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen schickte Prof. Dr. Hanjo Allinger zusammen mit dem achtjährigen Kilian die Regenbogenfahrer auf ihre einwöchige Radtour. Der Deggendorfer Volkswirtschaftler initiierte vor 25 Jahren die erste Regenbogenfahrt.

Aachen  - Die 25. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) ist am Sonntag in Aachen gestartet. „Ich wünsche den Regenbogenfahrern bei ihrer Mission eine unfallfreie Tour. Bringt viel von eurem Optimismus und eurer Zuversicht mit zu den Kindern, die ihr besucht“, gab der DKS-Vorsitzende, Benedikt Geldmacher, den 45 Radlern mit auf dem Weg zu der einwöchigen Tour, die diesmal bis nach Koblenz führt. Schirmherrin der Veranstaltung, bei der traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder besucht werden, ist die Kapitänin der Deutschen Hallenhandballnationalmannschaft, Anna Loerper.   

„Dass sich die Regenbogenfahrt einmal zu einem solch tollen Ereignis entwickelt, habe ich gehofft, aber nie zu glauben gewagt, sagte Prof. Dr. Hanjo Allinger beim Startschuss vor der Universitätsklinik in Aachen. Der Deggendorfer Volkswirtschaftler initiierte vor 25 Jahren die erste Regenbogenfahrt.

Bereits vor dem Start hatten die Regenbogenfahrer die kinderonkologische Station des Klinikums besucht. „Für die Kinder auf Station und auch für mich war das heute ein ganz besonderes Ereignis“, betonte der Leiter der Klinik für Pädiatrische Onkologie, Prof. Dr. Udo Kontny. „Euer Engagement ist außergewöhnlich und wichtig - für die kleinen Patienten ebenso wie für ihre Eltern“, sagte der Mediziner.   

Von Aachen führt die Strecke über Köln, Bonn, Sankt Augustin, Siegen, Gießen, Frankfurt, Mainz und Bingen bis zum Ziel nach Koblenz. Mit rund 600 Kilometern wartet auf die Teilnehmer, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, bei der einwöchigen Tour wie in den Vorjahren eine Marathon-Distanz, bei der diesmal elf kinderonkologische Kliniken und Behandlungszentren besucht werden.


25. Regenbogenfahrt startet mit einem Novum

Bonn/Aachen - Die Jubiläumstour der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung beginnt am Samstag (19. August) mit einem Novum. Erstmals in der 25-jährigen Geschichte steht zu Beginn der Tour ein Prolog, der die 45 Teilnehmer nach Trier führt. Am Sonntag folgt dann der offizielle Start in Aachen. Den Startschuss zur Tour gibt Prof. Dr. Hanjo Allinger. Der Deggendorfer Volkswirtschaftler initiierte vor 25 Jahren die erste Regenbogenfahrt.

Von Aachen führt die Strecke über Köln, Bonn, Sankt Augustin, Siegen, Gießen, Frankfurt, Mainz und Bingen bis zum Ziel nach Koblenz. Mit rund 600 Kilometern wartet auf die Radler, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, bei der einwöchigen Tour wie in den Vorjahren eine Marathon-Distanz, bei der diesmal elf kinderonkologische Kliniken und Behandlungszentren besucht werden. Schirmherrin der 25. Regenbogenfahrt ist die Kapitänin der Deutschen Frauen-Hallenhandball-Nationalmannschaft, Anna Loerper.

Was die Regenbogenfahrt von anderen Aktionen wesentlich unterscheidet: Es ist keine Spendensammeltour. Während der einwöchigen rund 600 Kilometer langen Tour werden vielmehr an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen der Kliniken besucht. Dabei geht es den 45 Teilnehmern der Fahrt darum, den krebskranken Kindern und ihren Eltern Mut zu machen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen.

Die Regenbogenfahrt wurde 2013 von der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ nicht nur als eines von 365 herausragenden Projekten in Deutschland geehrt, sondern gewann darüber hinaus auch den Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs, der jedes Jahr zukunftsweisende Ideen und Projekte in Deutschland auszeichnet. 2014 erhielt die Regenbogenfahrt den „Preis für Engagement“ der Drogeriemarktkette dm, im Mai 2015 den Publikumspreis beim Aspirin-Sozialpreis.

Unterstützt wird die Regenbogenfahrt neben den regionalen Elternvereinen auch in diesem Jahr von namhaften Sponsoren. Dazu gehören unter anderem der Sportartikelhersteller Ortlieb, die Deutsche Bahn AG, PAC, Finzel & Schuck, Pearl Hotel  sowie Diehls Hotel.

Erstmals wurde die Regenbogenfahrt 1993 in Hannover gestartet. Die Wegstrecke führte die 17 jungen Teilnehmer damals unter dem Motto „Fahrt auf dem Regenbogen – für Hoffnung auf Heilung bei Krebs“ von der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Dresden. Das positive Echo, das die Jugendlichen damals erfuhren, prägt bis heute die seither jährlich stattfindende Tour.

Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der „Deutschen Leukämie-Forschungshilfe  - Aktion für krebskranke Kinder e.V. (DLFH)“ gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien.

Kontakt Presse: Klaus Riddering, Adenauerallee 134, 53113 Bonn, Tel. 0228-68846-0, mobil 0151-22548617