HomeNews

News

Die Strecke der Regenbogenfahrt 2010 steht schon fest
sie führt von Erfurt nach Bremen

Bei der Regenbogenfahrt 2010 werden vom Start in Erfurt bis zum Ziel in Bremen auf insgesamt acht Etappen über 600 Kilometer zurückgelegt. Traditionell werden dabei an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren und Rehabilitationseinrichtungen für krebskranke Kinder und Jugendliche angesteuert, um den jungen Patienten zu zeigen: „So wie wir könnt ihr es auch schaffen!“ Seit 1993 waren die Regenbogenfahrer bislang 17 Mal unterwegs. Dabei wurden bislang rund 9.700 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt.
Die Zahl der Teilnehmer an der jährlich stattfindenden Fahrradtour ist auf 40 begrenzt.

  • 21.08. Start in Erfurt
  • 21.08. - 1. Etappe Erfurt – Jena
  • 22.08. - 2. Etappe Jena – Halle
  • 23.08. - 3. Etappe Halle – Magdeburg
  • 24.08. - 4. Etappe Magdeburg – Wolfsburg
  • 25.08. - 5. Etappe Wolfsburg – Braunschweig
  • 26.08. - 6. Etappe Braunschweig – Hannover
  • 27.08. - 7. Etappe Hannover – Nienburg
  • 28.08. - 8. Etappe Nienburg – Bremen

Regenbogenfahrt 2009
eine Herausforderung der besonderen Art

Bonn (04.08.2009) - Mehr als 550 Kilometer waren es 2008. In diesem Jahr sind es sogar über 600, die von den 40 jungen ehemaligen Krebspatienten vom Start in Mannheim bis zum Ziel in Köln innerhalb einer Woche auf dem Fahrrad zurückgelegt werden. Selbst für ambitionierte durchtrainierte Athleten eine echte sportliche Herausforderung. Für die Teilnehmer geht es aber um mehr. Sie wollen mit der Regenbogenfahrt krebskranken Kindern und ihren Eltern Mut machen und der Öffentlichkeit demonstrieren, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind.

In diesem Jahr werden die Elternvereine vor Ort noch mehr als bisher in die organisatorischen Planungen einbezogen. So gibt es an den einzelnen Etappenzielen schon vor Ankunft der Regenbogenfahrer Informationsveranstaltungen sowie ein breit gefächertes buntes Programm mit Musik, Spiel und Spaß.

Vom 29. August an führt die Strecke vom Start in Mannheim, über Heidelberg, Mainz, Frankfurt, Gießen, Marburg, Siegen, Sankt Augustin und Bonn bis zum Ziel in Köln, das die Regenbogenfahrer am 5. September erreichen wollen. Dabei werden traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen der Kliniken besucht. Vor allem geht es darum zu zeigen: „So wie wir könnt ihr es auch schaffen!“ Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen.

„Die Erfahrung zeigt, dass gerade Kinder und Jugendliche, die eine Krebserkrankung überwunden haben, ganz besonderen Ehrgeiz zeigen und absolut belastbar sind“, gab der Direktor der Kinderklinik München Schwabing, Prof. Dr. Stefan Burdach den Teilnehmern im vergangenen Jahr beim Start in München mit auf den Weg. Aber auch ein anderer Aspekt ist von Bedeutung. „Der Umgang mit Krebserkrankungen ist immer noch vielfach von Angst, Ablehnung und Unsicherheit geprägt. Das bekommen gerade die jungen Patienten zu spüren – sei es in Schule, im Freundeskreis oder später im Beruf. Da gibt es noch erheblichen Aufklärungsbedarf“, so Jens Kort, Geschäftsführer der Deutschen Kinderkrebsstiftung.

Mut machen, informieren und aufklären heißt denn auch seit 16 Jahren die Devise der Regenbogenfahrt, die 1993 in Hannover zum ersten Mal gestartet wurde. Die Wegstrecke führte die 17 jungen Teilnehmer damals unter dem Motto „Fahrt auf dem Regenbogen – für Hoffnung auf Heilung bei Krebs“ von der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Dresden. Nicht ohne Grund war diese Wegstrecke gewählt worden, da Patienten in den neuen Bundesländern darüber klagten, dass sie in Schule und Beruf mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hatten. Das positive Echo, das die Jugendlichen damals erfuhren, prägt bis heute die seither jährlich stattfindende Tour.

Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der „Deutschen Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder e.V.“ (DLFH) gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien.

Regenbogenfahrt 2008

Regenbogenfahrt 2008
Foto: K. Ebel


Die Regenbogenfahrt 2008 der Deutschen Kinderkrebsstiftung endete am 30. August in Freiburg. „Die Fahrradtour ist nicht nur ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind, sie soll auch betroffenen Kindern und Eltern Mut machen“, sagte Jens Kort, der Geschäftsführer der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Den Startschuss in München gaben die beiden Schauspieler Susan Hoecke und Rene Oltmanns. Im Garten der Schwabinger Kinderklinik versammelten sich die Teilnehmer der Regenbogenfahrt gut gelaunt für das Gruppenfoto. Dort und im Dr. von Haunersches Kinderspital in München wurden die ersten beiden Stationen für krebskranke Kinder und Jugendliche besucht. Bis zum Ende der Tour kamen noch Aufenthalte in den Einrichtungen für krebskranke Kinder und Jugendliche in Augsburg, Ulm, Tübingen, Tannheim, Schönwald und Freiburg dazu. Auf dem weg dorthin waren schwierigen Passagen im Schwarzwald zu überwinden, mit beeindruckenden Höhenmetern. Doch auch dieser Kraftakt wurde gemeistert.

 

Streckenplan 2008

Die Strecke für die Fahrradtour 2008 führt von München nach Freiburg, über Augsburg, Ulm, Tübingen und die beiden Schwarzwald-Orte Tannheim und Schönwald. Unterwegs werden die Elterngruppen, Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen für krebskranke Kinder und Jugendliche besucht.
In der Zeit vom 23.-30. August wird die Gruppe unterwegs sein.

Tagesetappen:

siehe Streckenplan

Vortreffen im Schwarzwald - nicht die ganze Tour wird so hügelig sein!

Vortreffen im SchwarzwaldIn diesem Jahr führt die Strecke der Regenbogenfahrt in den Schwarzwald. Damit die beiden anspruchsvollsten Tagesetappen der Tour gut bewältigt werden können gab es ein Vortreffen im Schwarzwald mit dem Ziel, die günstigste Strecke auszukundschaften. Die 11 Teilnehmer der Testetappen kamen dabei gehörig ins Schwitzen, nicht nur weil das Wetter schön war und die Sonne schien. Aber alle haben auch die schwierigsten Passagen der Strecken geschafft. Anna aus Freiburg fasst das allgemeine Resümee des Vortreffens so zusammen: „Falls ihr vorhabt im August mitzukommen, möchte ich euch den Ratschlag geben, doch vorher die eigene Kondition zu trainieren. Wenn ihr Berge habt, dann traut euch ein paar Mal mit eurem Rad rauf!“.
Dieser Ratschlag ist ernst zu nehmen, deshalb ist vorgesehen, dass neue Teilnehmer sich mit Erfahrenen zusammenschließen können und sich Ratschläge für die Vorbereitung geben lassen können.

Kontaktadresse

Regenbogenfahrt 2007

Regenbogenfahrt 2007 Im Park der Rehabilitationsklinik Brandenburg (Berlon-Bernau) stellten sich die Regenbogenfahrer zum obligatorischen Gruppenfoto zusammen. Lesen Sie mehr zum aktuellen Verlauf der Tour im Weblog