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Die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung

... „ am schönsten an dieser Tour war für mich die Erfahrung, dass Eltern, deren Kinder gerade in einer Krebsbehandlung waren, und natürlich die Kinder durch unsere Aktion wieder Hoffnung geschöpft haben ...“
Zitat einer Teilnehmerin

Krebs kann jeden treffen, auch vor Kindern und Jugendlichen macht er nicht halt.

Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 2000 Kinder und Jugendliche neu an einer bösartigen Krankheit. Doch die Heilungschancen für diese Altersgruppe sind gut. Mehr als drei Viertel der Erkrankten können geheilt werden. Nach der langwierigen und belastenden Therapie wünschen sich die Kinder und Jugendlichen eine schnelle Rückkehr in Schule, Ausbildung und Beruf. Sie wollen wieder aktiv, integriert und akzeptiert sein.

Mit der Regenbogenfahrt, einer Fahrradtour zu den Fachkliniken für krebskranke Kinder und Jugendliche, will die Gruppe ehemaliger Patienten der Öffentlichkeit ihre Situation bewusst machen. Zugleich soll beim Besuch der Radfahrer in den Kliniken den jungen Patienten und deren Eltern Hoffnung und Mut gegeben werden. Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer der Radtour, wie wichtig diese Hoffnung ist, um die Zeit der Therapie besser zu überstehen.
Die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützt und organisiert die Regenbogenfahrt zusammen mit den Teilnehmern.

1993 wurde die Regenbogenfahrt erstmals durchgeführt, zunächst unter dem Motto „Fahrt auf dem Regenbogen - für Hoffnung auf Heilung bei Krebs“. Damals nahmen 17 junge ehemalige Krebspatienten an der Aktion teil. Die Strecke führte von Hannover nach Dresden. Ganz bewusst war dieser Weg gewählt worden, da Patienten aus den östlichen Bundesländern beklagten, dass sie in Schule und Beruf noch mit sehr vielen Vorurteilen zu kämpfen hatten. Mit der Fahrradtour sollte den Vorurteilen entgegen gewirkt werden. Im folgendem Jahr traf sich die Gruppe wieder in Dresden und knüpfte dort an, wo sie aufgehört hatte: Die Tour führte diesmal von Dresden über Berlin bis an die Ostsee. Das positive Echo, das die Teilnehmer erfuhren, hat sie bewogen weiterzumachen. Seitdem wird die Regenbogenfahrt jährlich einmal durchgeführt und bis zu 40 ehemalige Krebspatienten beteiligen sich pro Jahr an der Aktion. Hinter ihnen liegen 90 Besuche in Kinderkrebskliniken und sie haben bereits über 8000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt.

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