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Archiv für die Kategorie „2009“

Samstag, 24. August 2013, 8. Etappe: München (Freilassing) – Salzburg

Dienstag, 27. August 2013

Bis jetzt nur ein Video.  Der Text folgt noch. ;-)

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Freitag, 23. August 2013, 7. Etappe: Rundfahrt München

Montag, 26. August 2013

Nachdem wir gestern Abend alle Fahrräder über einen Aufzug in der Tiefgarage des Hostels verstaut hatten, mussten wir sie heute erst mal wieder ans Tageslicht zurück befördern.

Dann ging es pünktlich um 8 Uhr zur Haunerschen Kinderklinik – ein Katzensprung für uns, schlappe 1,5 km . Damit wir auch sicher an unserem ersten Stopp ankommen, wurden wir von sechs (!!!) Polizeimotorrädern durch München begleitet.

Schon bei der Ankunft wurden wir herzlich vom psychosozialen Team, die alle selbst gestaltete Regenbogenfahrt T-Shirts trugen, in Empfang genommen.

Kaum hatten wir unsere Fahrräder mit Freude auf das Frühstück und knurrenden Mägen abgestellt, kam uns das Kamerateam des ZDF in die Quere. Denn sie hatten tatsächlich unsere Einfahrt auf das Klinikgelände verpasst und somit musste alles noch einmal für das Fernsehteam wiederholt werden.

Aber auch das haben wir gemeistert und konnten uns somit unserem wohlverdienten Frühstück widmen.

Auf Station Intern 3 durften wir viele kleine und große Patienten besuchen und ihnen mit unseren Geschenken eine kleine Freude bereiten. Nach den vielen intensiven Gesprächen haben wir schließlich unseren Regenbogen Song auf Station performt – für alle ein sehr bewegender Moment.

Dann ging es quer durch die Münchner Innenstadt – mit unserer Polizeibegleitung war auch das kein Problem. Nach nur 15 min haben wir schon das Rathaus, unser nächstes Ziel, erreicht.

Dort wurden wir nach einer Ansprache der Stadträtin mit Leberkässemmeln, Bratwürsteln und Erfrischungsgetränken versorgt.

Gut gestärkt machten wir uns auf zu unserer heutigen Monsteretappe. Ganze 5 km radelten wir zur Schwabinger Kinderklinik, wo uns ein großzügiger Mittagsimbiss serviert wurde.

Auf Station erwarteten uns gespannt viele Kinder und Jugendliche, die wir zum Schluss auch noch mit unserem Song beeindrucken konnten.

Ein Patient war besonders glücklich, als er sich für ein Foto in der Mitte aller Regenbogenfahrerinnen wiederfand.

Schon mussten wir wieder Abschied nehmen und uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft machen. Dort mussten unsere heiß geliebten Fahrräder sicher verpackt in einen Lkw verladen werden. Damit wir uns morgen pünktlich nach unserer Zugfahrt auf unsere Räder schwingen können, fährt uns der Lkw schon mal nach Freilassing voraus.

Unseren freien Abend konnten wir dank München und der vielen Möglichkeiten, die die Stadt zu bieten hat, individuell ausklingen lassen.

Jetzt heißt es ‘Pfiad di Bayern‘ – ‘Griaß di Österreich‘!

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Donnerstag, 22. August 2013, 6. Etappe: Augsburg – München

Freitag, 23. August 2013

Halli, Hallo, Hallöchen, da sind wir wieder. Der Morgen fing entspannt an, bis Stefan für die erste Reifenpanne sorgte, zur Abwechslung mal am Bus. Wir vermuten, dass eine Regenbogenfahrerin mit rot lackierten Fingernägeln der Grund dafür war. Trotzdem kamen wir verzögerungsfrei in der Klinik an. Durch diese Panne wurden wir mal wieder daran erinnert, dass wir zwei tatkräftige Begleitfahrer an Bord haben, ohne die diese Tour nicht reibungslos verlaufen würde. Wir können also mit Stolz behaupten, dass wir zwei gute Geister unter uns haben. So wünschen wir weiterhin immer genug Luft in den Reifen und sagen herzlich Dank für euren Einsatz!

Zum Frühstück wurden wir in der Augsburger Kinderklinik erwartet. Nach anfänglich spärlichen Besuchen sahen wir zum Schluss fast alle Kinder. Thomas und Sabine begegneten auf dem Flur einem Mädchen, welches unglaublich tapfer erschien. Obwohl erst am vergangenen Freitag operiert, lief sie heute schon wieder über den Flur und übte mit ihrem Physiotherapeuten. Das war für uns Grund genug, ihr das Regenbogen-Band, auf dem unser Motto: EINS WERD ICH NIE TUN: AUFGEBEN! steht, zu schenken. Außerdem ermutigten wir sie, bald das Krankenhaus-Nachthemd gegen das Regenbogen-T-Shirt einzutauschen. Schnell hatte das Mädchen auf dem T-Shirt ihre Heimatstadt Ingolstadt entdeckt und sie bedankte sich für unseren Besuch mit einem Lächeln.

Nun ging es auf nach Ried. Trainiert wie wir inzwischen sind, bewältigten wir die Strecke komplikationslos. Was uns in Ried erwarten sollte, übertraf die kühnsten Erwartungen!!!! Philip, ein Arbeitskollege von Andi, und seine Frau Manuela bereiteten uns eine unvergessliche Rast. Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, sei hier das Ganze grob umrissen: die Unermüdlichen unter uns konnten sich auf einem riesigen Trampolin weiter verausgaben, die Müden lagen in den Sonnenliegen, während die Verspannten sic h auf der Massagebank durchkneten ließen. Darüber hinaus gab es leckeres Essen, interessante Gespräche über verschiedene Baustoffe, einen Überraschungsbeutel für jeden und eine Privattoilette zur unendlichen Benutzung mit ebenso unendlichen Wartezeiten.

Es fiel uns diesmal wirklich schwer, uns wieder auf den Sattel zu schwingen. Begleitet wurden wir dabei von Peter Liedtke, dem Geschäftsführer von BG Bau Süd. Auf dem Weg nach Fürstenfeldbruck mussten wir uns leider von unserem tollen Augsburger Polizeitrio verabschieden. Als Dank bekam jeder ein Regenbogen-Trikot. Die jeweiligen Fahrradkilometer sind unspektakulär, die Landschaft jedoch grandios und die Durchschnittsgeschwindigkeit famos.

In Fürstenfeldbruck angekommen überraschten wir unseren Star-Fotografen Rosi mit einem während der Fahrt einstudierten Ständchen. Das Lied hatte immerhin fünf Strophen! Und wen interessiert es schon, dass alle fünf gleich klangen??? In etwa so: „Rosi mach uns ein Foto…“. Dann erwartete uns bereits der Bürgermeister mit einem großen Korb Äpfel und reichlich kühlen Getränken. Unsere älteste Regenbogenfahrerin legte sich zum Mittagsschlaf auf die Wiese und mindestens zehn wesentlich jüngere Regenbogenfahrer und Regenbogenfahrerinnen taten es ihr gleich.

Gegen 16 Uhr schwangen wir uns frisch und munter auf die Räder und hatten die bayrische Landeshauptstadt im Visier, die immerhin unsere letzte Station in Deutschland sein würde. An den gefühlten Stadttoren von München erwartete uns eine gewaltige Polizeieskorte mit sage und schreibe 7 Motorrädern. Man muss sagen, dass diese Anzahl auch wirklich nötig war. Wir hatten das Ziel schon fast erreicht, als Maria einen filmreifen Sturz, verursacht durch banale Straßenbahnschienen, abrollte. Und so als wäre nichts passiert, stand sie wieder auf, schüttelte sich und fuhr weiter. Gott sei Dank, nur noch knapp 100m.

Des Weiteren hatten wir heute Patrick und Lydia als Gastfahrer mit im Team, welches durch Viola erweitert wurde.

Spektakulär war die heutige Unterbringung unserer Fahrräder im Hostel. Lisa, unsere langsam gesund werdende Mitstreiterin, legte dafür eine Fahrstuhlprüfung ab und war berechtigt, Auto- und Lastenaufzug mit unseren Fahrrädern zu bestücken. Eine Glanzleistung! Lisa, du bist klasse!

Selten hatten wir so viel Zeit zum Duschen, sodass wir pünktlich in den Doppeldecker-Reisebus zur Abendveranstaltung in den Englischen Garten, ins Restaurant Hirschau, klettern konnten. Nach Alex‘ Anwesenheitskontrolle nahm die Fahrt ihren Lauf und kam an einer roten Ampel fast nicht mehr zum Stehen. Mit Sekt und alkoholfreiem Wasser wurden wir herzlichst empfangen. Aber wir kamen heute nicht irgendwie- wir kamen in Dirndl und Lederhose! Viele Regenbogenfahrerinnen hatten das Motto des Abends „Bayrischer Abend“ sehr wörtlich genommen und keine Kosten und Mühen gescheut, die passende Kleidung Dank Internet und Paketversand zu erwerben. Die männliche Fraktion wollte dem in nichts nachstehen. Bevor wir Schweinsbraten und Knödel serviert bekamen, erlebten wir einen echt bayrischen Schuhplattler, ohne zu dem Zeitpunkt zu ahnen, dass wir diese Kunst noch an selbigem Abend lernen würden. Walter gab einige deftige Gstanzl zum Besten, begleitet von seinen Musikern Martin und Johann. Der gesellige Abend verspricht lang zu werden…

Wir danken den drei Münchnern Elternvereinen für diesen wunderschönen Abend!

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Mittwoch, 21. August 2013, 5. Etappe: Ingolstadt – Augsburg

Donnerstag, 22. August 2013

Trotz eines späten Starts um 8:25Uhr, empfingen uns heute morgen herbstlich kühle Temperaturen. Wir starteten bei Frühnebel und 12°C. Unsere Glutenspezialistin und einer unserer Neuzugänge waren vom vorherigen Tag noch nicht ausgelastet und sahen auch in den zu erwartenden 100km keine Herausforderung, so dass sie sich zum Morgenlauf trafen. Wir erwarten mit Hochspannung die nächsten sportlichen Ziele von Jelena und Felix.

Zum zweiten Frühstück trafen wir im wunderschönen Neuburg an der Donau auf den „Dino Pia“. Sie vertraute uns ein selbst gemaltes Regenbogenbild an, das wir heil auf die Station im Haunerschen Kinderspital in München bringen werden, wo sie selbst vor Jahrzehnten behandelt wurde. Für Presse, Funk und Fernsehen drehten wir auf dem Marktplatz eine Ehrenrunde in schwimmendem Schotter. Nach der zweiten Runde hatte der Anfang das Ende eingeholt und wir beendeten die Verfolgungsjagd.

In rasantem Tempo erreichten wir heute jedes Etappenziel, dazu gehörte auch das Städtchen Rain, eine durch und durch blumige Stadt. Der Bürgermeister empfing uns am grünen Tisch. Es war fast wie am Nikolaustag. Dort standen 45 Verpflegungssäckchen, in dezentem Blau, getrennt in 40 Wurst- und 5 Käsesemmeln, die sich zusammen mit Getränk, Obst, Müsliriegel und Nimm2-Bonbons auf ihren neuen Besitzer freuten. Die neuen Besitzer staunten nicht schlecht, dass jede Semmel 5-fach belegt war, nämlich mit Wurst-Wurst-Wurst-Wurst-Wurst oder Käse-Käse-Käse-Käse-Käse! Kurz vor der herzlichen Dankesrede von Thomas verschwanden seine beiden Schokoriegel, die er zuvor unachtsam auf dem Tisch hatte liegen lassen, auf unerklärliche Weise. Er ertrug es mit würdigem Schweigen… Leider kamen wir nicht dazu, Franz´ Lieblingseisdiele zu testen. Aber wir vertrauen auf seinen vorzüglichen Geschmack.

Unsere treue Mitfahrerin Lisa wird heute im Bus von Meike und Mathilde gehegt und gepflegt. Mathilde musste daraufhin auf der Ladefläche im Gepäckabteil Platz nehmen. Mathilde ist unser Tourmaskottchen – ein 56cm großer Bär mit Tour-T-Shirt und Regenbogenarmband ausgestattet – welches uns seit Würzburg, dank Tina, begleitet.

In atemberaubendem Tempo näherten wir uns Meitingen. Doch das half alles nichts, denn wir warteten in Münster 20 Minuten auf unsere nächste Polizeibegleitung. Die herausgefahrene Zeit war für´n Arsch – jetzt war Stress angesagt. Mit Höchstgeschwindigkeit rasten wir zu Kaffee und Kuchen, den uns die „Glühwürmchen“ – einer der Augsburger Elternvereine – bescherten. Eine grandiose Torte wartete auf unsere ausgehungerte Jelena. Nur zögerlich gab sie einigen Mitfahrerinnen und Mitfahrern ein glutenfreies Stück ab! Sie selber verdrückte 3 – von denen wir wissen. Während der vergnüglichen Zeit standen unsere Fahrräder im Wald und waren nur über eine marode Treppe zu erreichen. Weil wir so viel Zeit hatten, watschelten Patricia und Kathi auf die andere Seite des Lechs. Wer das dringende Bedürfnis verspürt, die Durchquerung zu sehen, muss sich an Johannes wenden: Telefon: 0800/238920349687043987609872340876500923845. Falls sie in der Warteschleife hängen, können wir es nicht ändern. Denkt an unser Motto: Eins werden wir nie tun: AUFGEBEN! Carolin, eine ehemalige Augsburger Patientin, hatte die besondere Ehre, das Startsignal zu tröten.

In „normalem“ Tempo begaben wir uns auf den Weg nach Augsburg. Rosi ist heute sehr an uns verzweifelt, da mindestens einmal die Streckenführung geändert wurde und seine Fotoaufbauten resultatlos waren. Wir sind jetzt in einem Gebiet, wo Schwaben und Altbayern auf Kriegsfuß leben. Gott sei Dank erschuf Gott den Lech, der die Streithähne für immer trennen wird.

Um die 100km voll zu kriegen, brachte uns unser letzter Zwischenstopp zum Weltbild Verlag, wo wir mit neuen Kugelschreibern und Lesezeichen ausgestattet wurden. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass uns dort ein reichhaltiges Bufett sehnsüchtig erwartete. Neu dabei war eine Kühltruhe voller Eis am Stiel, das wir genüsslich verspeisten. Überflüssig wird auch nach der Tour der Gang auf die Waage sein…

Jetzt trennten uns nur noch 3km von unserem neuen Domizil, der Jugendherberge Augsburg. Dort erwartete uns Viola, eine Neueinsteigerin und 3 vorbildlich ausgerichtete Reihen Gepäck. Heutige Rucksackmitarbeiter waren: Stefan, Lisa, Resi und Meike. Ein dreifaches Pack zu!

Geduldig lauerten wir auf unsere neuen Schlüsselkarten, die Hanna und Georg wieder in ausgeglichener Art und Weise personell zuordneten. Als Thomas seinen Schlüssel für sein gemeinsames Zimmer mit Andrea bekam, staunte er nicht schlecht, als ihm Georg zusammen mit der Karte, die verloren geglaubten Schokoriegel, aushändigte. Jetzt war die Freude groß und deutlich in seinem Gesicht zu erkennen. Die Wege des Herrn sind, auch für Thomas, manchmal unergründlich.

Da wir uns im Augenblick in Franzens heimatlichen Gefilden befinden, liegt es nahe, dass er zusammen mit Karl-Friedrich, seinem Bruder, und Georg, seinem häufigen Pedal- und Zimmerkollegen, die Streckenplanung übernahm. An dieser Stelle eine <3 – liche Umarmung.

Mit einem eigenhändig für uns installierten Abholservice beförderten uns Mitglieder, des Augsburger Elternvereins, in das urige Wirtshaus „Zum Fuchs“, wo wir mit Salatbüfett, Nudeln und Augsburger Dreierlei (Apfelstrudel, Panna Cotta, Topfenmouse) vorzüglich verköstigt wurden.

Franz muss über eine olympische Lunge verfügen, da er selbst nach 100km Radfahren noch in der Lage war, zusammen mit seinen Bläserkollegen einige Musikstücke zum Besten zu geben. Aber auch unsere Leistung war nicht zu verachten, als wir unseren Regenbogenfahrtsong trällerten.

Die persönlichen Privattaxis brachten uns so nach Hause, wie es der Schlafdrang für jeden Einzelnen verlangte.

In diesem Sinne: Ein Prosit auf die Gemütlichkeit! Bis morgen!

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Dienstag, 20. August 2013, 4. Etappe: Regensburg – Ingolstadt

Mittwoch, 21. August 2013

Liebe BlogleserInnenschaft,

wie jeden Morgen stand unsere liebe Begleitfahrerin Meike bereit, um das Gepäck im Bus unterzubringen. Dabei machte Alex die Erfahrung, dass man nicht ungefragt die Handtasche einer Frau einlädt (egal wie schwer sie ist). Die männlichen Begleitfahrer Stefan und Matze fanden sich ebenso zeitlich ein, um ihre Aufgaben – leere Flaschen aufzufüllen und angekettete Räder auf dem Radanhänger anzuschnallen – pflichtgemäß zu erfüllen.

An dieser Stelle sei mit rot lackiertem Fingerspitzengefühl erläutert, wie es zu den siamesischen Fahrrädern kam. Jelena hatte den Abend zuvor im Elternhaus des VKKK ihre Tasche samt Zimmer- und Fahrradschlossschlüssel abgelegt und gedankenverloren – ohne diese – die Heimreise angetreten. Als sie selbige wiederfand, waren die Schlüssel nicht dabei. Neben Jelena traf es auch Manuelas fahrbaren Untersatz, da diese die vergangene Nacht angekettet gemeinsam verbracht hatten (natürlich die Räder!!!). Nach der Abfuhr von Meike, durfte Alex jetzt endlich seine Kräfte unter Beweis stellen. Heldenhaft trug er die siamesischen Fahrräder zum Hänger.

Nun konnte die Fahrt trotz allem pünktlich beginnen. Ausgehungert schwangen wir uns auf die Räder und machten uns auf den Weg in die Regensburger Kinderklinik. Dort fand Jelena ihre Tasche samt Schlüssel wieder und konnte die Räder vom Schloss befreien. In der Klinik gabs viel zu tun: Frühstücken, Liveschaltung mit dem Bayern2-Notizbuch, Stations- und Tagesklinikbesuch… Beim Betreten der Station wurde erstmals unser Regenbogenfahrtsong abgespielt. Hier erwiesen sich unsere oberpfälzerischen Begleitpolizisten – Klaus und Helmut – als sympatische, einfühlsame und fantasievolle Unterstützer. Sie scheuten weder Kontakt noch Mühe, um den Kindern ein Lächeln zu entlocken. Zu guter Letzt durfte sogar das Polizeimotorad erklommen werden. An dieser Stelle herzlichen Dank an euch!

Wir freuten uns sehr darüber, dass der Regensburger Bürgermeister Herr Weber sich extra die Zeit nahm, um zu uns ins Elternhaus zu kommen und ein paar Grußworte zu sprechen.

An dieser Stelle sei ebenfalls der Familie Guggenberger für ihren großartigen, allumfassenden und intensiven Einsatz herzlich gedankt. Nadine und Christa haben durch ihre hervorragende Lobbyarbeit das Etappenziel Regensburg gesetzt. In Gedanken erscheint hier eine Welle!

Dann mussten wir uns von Veronika, einer Erstfahrerin verabschieden, da sie die Heimreise antrat. Möglicherweise sehen wir sie schon in einem Monat zum Nachtreffen wieder (Veronika, das ist Pflicht!!).

Bei überwiegend trockenem Wetter radelten wir an der Donau entlang, verließen die Oberpfalz und überließen damit auch die netten Polizisten wieder ihrem trostlosen Beamtenalltag. An dieser Stelle unser herzliches Bedauern an euch ;).

Kaum wähnten wir uns in unbeobachteter Freiheit, tauchte am Horizont ein neues Polizeiauto auf. Wir flüchteten auf den Radweg und bogen rechts ab. Nur Andi schaffte es rechtzeitig, unseren nächsten Treffpunkt polizeilich abzusprechen. Schlagartig fanden wir uns in Niederbayern wieder.

Nach 32km führte uns der Weg nach Saal an der Donau, wo wir im Feuerwehrhaus zwischen Spritzschlauch, Helm und Hose, Gulasch- und Gemüsesuppe genüsslich schlürften. Welch feuriges Erlebnis! Der örtliche Bürgermeister Herr Hobmaier begrüßte uns im Trachtenanzug sehr herzlich und freundlich. Beweisfoto folgt später.

Auf der Weiterfahrt nach Pförring passierten wir den Kurort Bad Gögging. Wir hätten die örtliche Therme sehr gerne besucht, aber Alex und Andi hatten es wie immer eilig. Dominik probierte im Laufe des heutigen Tages verschiedene Fahrradmodelle aus. Da seine Bremsen abgefahren waren, stieg er zunächst aufs E-Bike um, von dem aus er bei der ersten Steigung nach links ins Gras hüpfte und lachte. Daraufhin mussten wir ihn im Spargelfeld zurücklassen und darauf hoffen, dass ihn Matze noch vor Einbruch der Dunkelheit findet. Wie nicht anders zu erwarten, führte dieser seinen Job erstklassig aus.

Bei der nächsten Rast in Markt Pförring konnte sich Dominik wieder auf sein eigenes Rad, das mit neuen Bremsbelägen geschmückt wurde, schwingen. Welch übergroße Freude (ganz zufrieden wirkte er bis zum Schluss der heutigen Etappe nicht)…

In Pförring erwarteten uns Bier, Bieber und Barock. Das Bier wurde durch ein erstklassiges Konzert von dem jungen und überaus begabten Organisten Patrick Pöppel ersetzt, welches in der spätromanischen Kirche Sankt Leonhard erklang. Zum Abschied bekamen wir, und nicht nur Jelena für ihre Schlüsselsorgen, einen Bieber(schlüssel)anhänger.

Leider mussten wir uns von Benni verabschieden, der uns krankheitsbedingt vorzeitig verlassen musste. Wir wünschen dir gute Besserung!

Abgesehen von gefühlten 127 Tropfen Regen, blieb es heute trocken, die Sonne ließ sich aber nur zeitweise blicken und verbrachte ansonsten ihren Tag hinter den Wolken. Schade. Für uns.

Auf dem Weg ins – gerade noch in Oberbayern liegende – Ingolstadt bot sich die erstmalige Gelegenheit eines Schlusssprints. Den Neulingen klappte hörbar der Kiefer runter. Sowas hatten sie in den letzten 3 Tagen, geschweige denn in ihrem bisherigen Leben, noch nie gesehen. Markus, Johannes und Franz in voller Ektase vor statt hinter uns, in atemberaubendem Tempo. Was nun tun? Fragen sich 15 Erstfahrer. Sie entschieden sich dazu, im Windschatten gelassen hinterherzufahren.

5 Minuten später standen wir vor dem NH-Hotel in Ingolstadt und verabschiedeten uns von Gastfahrer Dominik, der uns in den letzten 2 Tagen begleitete und es schaffte, in die mittelbayerische Zeitung zu kommen. Diese Leistung vollbringen andere Fahrer nicht nach jahrzehntelanger konsequenter Teilnahme. RESPEKT!

Bevor wir uns auf die olympisch dicken und breiten Matratzen niederlegen sollten, speisten wir in der Gastwirtschaft Gambrinius, welche sich als nicht unbedingt glutenfreifreundlich erwies. Jelena hatte am heutigen Tag also nicht nur Schlüsselsorgen.

Verblüffend ist schon seit Tagen, an welchen möglichen und unmöglichen Stellen Rosi aus dem Nichts auftaucht und uns in absolutem Sicherheitsabstand mit Teleobjektiv ablichtet. Johannes hingegen setzt sein Leben, inklusive kiloschwere Kamera, aufs Spiel, um einen Schnappschuss zu ergattern. Mitunter wird er dabei als Pfosten oder Gegenverkehr betitelt. HOCHACHTUNG an euch beide! Wir hoffen, ihr habt eine gute Lebensversicherung.

Wir verabschieden uns bis zum morgigen Tag, der als Königsetappe angekündigt wurde.

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Montag, 19. August 2013, 3. Etappe:Neumarkt – Regensburg

Montag, 19. August 2013

Montag, 19.08.2013

An diesem dritten Etappentag wurde unser Fahrradanhänger zunächst kompetent und erfolgreich von der Firma Fritz Berger repariert. Was dieser Tag für uns bereithielt, sollte sich noch herausstellen.

Von Neumarkt machten wir uns auf in Richtung Regensburg. Durch die hügelige und waldreiche Oberpfälzer Landschaft ging es zunächst nach Parsberg, wo uns schon ein radelnder Bürgermeister mit einem ersten Umtrunk erwartete. Nach ein paar Begrüßungsworten lud er uns gleich fürs nächste Mal ins Freibad der Gemeinde ein.

Gleich nach dem Aufbruch in Parsberg zeigte sich das Wetter allerdings von seiner schlimmsten Seite: Es begann zu regnen. In Beratzhausen, dem nächsten Zwischenstopp, konnten wir uns ein wenig aufwärmen und abtrocknen, sowie beim Imbiss stärken. Auch hier empfing uns, im historischen Zehntstadel, ein freundliches und redseliges Stadtoberhaupt. Dieser behauptete sogar, “sein“ Schwimmbad sei noch schöner als das Parsberger. Wir kommen sicher wieder und werden beide in Augenschein nehmen…

Der Höllenritt jedoch war noch nicht zu Ende. Auf einem abenteuerlichen Teilstück mussten wir im strömenden Regen eine schmale Brücke im Wald überqueren und anschließend gleich wieder einen steilen Anstieg hinauf strampeln.

Etwa 20 km vor Regensburg gingen dann sintflutartige Regen-Sturzbäche nieder und mancher dachte wohl schon daran, vom Rad zu steigen und im warmen Bus die Etappe zu beenden. Obwohl die Sicht durch die Brillengläser gegen Null ging, malträtierten wir uns auch die letzten Kilometer in die Stadt. Bei der Ankunft am Bildungs- und Gästehaus der Deutschen Bahn gab es keinen Unterschied mehr zwischen dem Wasser, das von oben kam und dem, welches schon in Kleidung, Schuhen und an den Rädern hing.

Die ganze Plackerei konnten wir allerdings schnell vergessen, denn der Elternverein lud zum Grillabend ein. Bei gutem Essen und in angenehmer Atmosphäre ließen wir einen unvergesslichen Tag ausklingen. Wie lassen sich diese extremen Umstände noch steigern???

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Sonntag, 18. August 2013, 2. Etappe: Herzogenaurach – Erlangen – Nürnberg – Neumarkt

Montag, 19. August 2013

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

heute berichten wir aus dem schönen Kloster St. Josef in Neumarkt in der Oberpfalz. Rund 80 km grüne Wegstrecke und einige Höhenmeter von unserem Startpunkt in Herzogenaurach liegen hinter uns.

Zuerst haben wir das Universitätsklinikum Erlangen besucht, wo wir mit großem Applaus und viel Gastfreundschaft empfangen wurden. Nachdem für unsere leibliches und seelisches Wohl gesorgt worden ist, haben wir nach einer Ansprache des Chefarztes und des Elternvereins gut gestärkt und bester Dinge die Patienten auf der Kinderkrebs-Station besucht. Im Gepäck hatten wir Geschenke unserer Sponsoren und Regenbogenfahrt-Fanartikel. Nachdem die kleine Patientin Lara den Startschuss unter tosenden Applaus gegeben hatte, ging die Fahrt unter Begleitung der hilfsbereiten Polizei weiter zum nächstem Etappenziel der Cnopf’schen Kinderklinik in Nürnberg.

Dort wurden wir herzlich vom Elternverein, der Leitung der Kinderkrebsstation, sowie einem Vertreter der Stadt Nürnberg empfangen. Nachdem wir unsere Fahrräder in einem extra für uns ausgewiesenen Parkplatz abgestellt hatten, ging es auf direktem Weg durch die Regenbogen-Station auf die dazugehörige sonnige Dachterrasse. Ausgestattet mit Strandkörben, Tischkicker, Billardtisch und Tischtennisplatte bat sie alles, was das Regenbogen-Herz begehrt. Hier konnten wir uns gut erholen und mit Würsteln und Sauerkraut stärken. Dabei nutzten wir die Gelegenheit mit Betroffenen und Eltern ins Gespräch zu kommen und uns mit ihnen auszutauschen. Einige erschöpfte Regenbogenfahre nutzen die Pause auch, um im Strandkorb ein kleines Nickerchen zu machen. Nach sehr guten Gesprächen und einigen Kickerspielen, machten wir uns mit dem Bürgermeister von Schwarzenbruck an der Spitze auf den Weg zu seiner Gemeinde.

Auf unserem Weg lag eine willkommene Abkühlung durch eine Anwohnerin die uns verschwitzte Fahrer mit ihrem Gartenschlauch eine Dusche verpasste. Am wunderschönen alten Rhein-Main-Donau Kanal entlang führte uns der Weg an einigen Schleusen entlang nach Schwarzenbrück zum Ortsteil Pfeifferhütte. Dort wartete schon die freiwillige Feuerwehr, um mit erfrischenden Getränken und Obst unseren Durst zu löschen und unsere verbrannten Kalorien wieder aufzufüllen. Nach einer kurzen Verschnaufpause, bekamen wir noch eine Einführung in die historischen Begebenheiten der Gemeinde, zum Beispiel, dass Pfeifferhütte bereits 50 Jahre älter als Nürnberg ist. Danach überreichte uns Ingrid Mohr, eine ebenfalls ehemals betroffene Kinderbuchautorin, eine großzügige Bücherspende. Wir freuen uns schon ihre tollen Kinderbücher den Kindern, die wir noch auf unserer Tour besuchen werden, zu schenken.

Zum Abschluss des Tages mussten wir noch einige Höhenmeter bewältigen, die bei ein paar Fahrern zum Rauspringen der Kette führten. Dank der Hilfe der örtlichen Polizei konnte auch das letzte Stück der Etappe gemeistert werden. Vorbei am Neumarkter Volksfest führte uns der letzte Berg zu unserer Unterkunft im Kloster St. Josef.

Dort gab es wie gewohnt gute bayerische Verpflegung mit Pfannkuchensuppe und Braten, Gemüse und Salat. Nach einer kleinen Singstunde in der wir den Regenbogenfahrtsong „Gemeinsam unter dem Regenbogen“ sangen, fallen wir alle müde in die weichen Klosterbetten und freuen uns schon auf die Tour morgen!

Liebe Grüße von Deinen Regenbogenfahrern und –fahrerinnen!

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Samstag, 17. August 2013, 1. Etappe: Würzburg – Herzogenaurach

Sonntag, 18. August 2013

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

heute melden wir uns aus Herzogenaurach im schönen Frankenland. Hinter uns liegen nach angekündigten 92 rund 96km mit Höhen und Tiefen und viel „frischer“ Landluft.

Aber nun mal von vorne ;):

Regenbogenfahrtgeburtstagskind Andrea durfte heute mit einer von Tina gebastelten Krone, die sie den ganzen Tag stolz über dem Helm trug,  und ihrem mit Kreppband dekoriertem Rad mitfahren. Jürgen dagegen erwartete am Morgen eine böse Überraschung. Sein Auto, dass er tags zuvor unbesorgt auf einem Behindertenparkplatz abgestellt hatte, war spurlos verschwunden. Im Nachhinein stellte sich heraus,  dass sein Wagen über Nacht abgeschleppt wurde. Netterweise wurde ihm wenigstens die Strafe von 35€ erlassen.

Los ging´s für uns heute schon recht früh. Nachdem alle Kisten und unser aller Gepäck wohlbehalten in unseren Begleitbussen verstaut waren, starteten wir pünktlich um 7:45Uhr Richtung „Alte Mainbrücke“, wo Rosi samt Trillerpfeife versuchte ein möglichst schönes Gruppenfoto von uns zu schießen.

Beim anschließenden Klinikbesuch in der Würzburger Kinderklinik wurden wir überaus herzlich vom Würzburger Elternverein für Leukämie- und Tumorkranke Kinder empfangen. Wie es sich für einen Start im Freistaat Bayern gehört, wurde uns ein vorzügliches Weißwurstfrühstück mit Brezn und anderen Leckereien aufgetischt.

Ein großer Teil der Gruppe machte sich im Nachhinein auf den Weg auf die Stationen Regenbogen, Schatzinsel, um die vielen Kinder und Jugendlichen, die aktuell dort behandelt werden zu besuchen, sich zu unterhalten, ins Gespräch zu kommen. Während einige intensive Gespräche führten wurde im Spielzimmer ein Parcours aus Regenbogenfahrern aufgebaut, um möglichst viele Spielautos auf einmal hindurchfahren zu lassen. Ein Heidenspaß, der nicht nur die Kinder beglückte.

Währenddessen wurde Regenbogenfahrer Franz Teil der Gruppe „Meeblech“, eine junge Blechbläsergruppe, die uns mit Blasmusik in Lederhosn beglückte. Als langjähriger Trompetenspieler war es ihm eine Freude ein paar Stücke mitzuspielen.

Inzwischen hatte sich dank des aktuellen heißen Wahlkampfs auf Grund der in wenigen Wochen stattfindenden Bundes- und Landtagswahlen in Bayern die örtliche Politprominenz – bestehend aus Oberbürgermeister, Landrat etc. – eingefunden, um ein paar (oder auch mehr) Worte zu verlieren. Verantwortliche hatten, da sie um die Redseligkeit der PolitikerInnen wussten, schon im Vorfeld die Redezeit auf 3 Minuten pro Person begrenzt, an die sich natürlich niemand hielt ;). Schirmherr Horst Seehofer schaffte es wegen seines im Wahlkampfentspurts sehr engen Terminkalenders leider nicht persönlich anwesend zu sein, lies aber durch seine Staatsekretärin Melanie Huml viele Grüße an uns ausrichten.

Und nun ging es endlich los, die Regenbogenfahrt 2013 wurde offiziell mit einem Countdown inklusive Startschuss durch Frau Huml gestartet.

Unsere erste Teiletappe führte uns raus aus der (oberfränkischen;-)) unterfränkischen Stadt Würzburg über Berg und Tal bei gefühlten 40°C nach Iphofen, einem wunderschönen kleinen Städtchen, wo uns der Bürgermeister der Stadt herzlich empfangen hat und wir uns mit leckeren Wasser- und Honigmelonen nach den ersten Anstrengungen erfrischen konnten.

Auf dem Weg nach Neustadt an der Aisch bei diesem sonnenbrandrisikoreichen Wetter mussten wir uns von der Würzburger Polizei, die uns sicher durch und aus der Stadt geführt hatte, verabschieden. Da wir sowieso aus diesem Grund einen kurzen Zwischenstopp eingelegt hatten, dachte sich der Reifen von Karls Auto, dass es endlich an der Zeit wäre, zu platzen. Dank der schnellen und kompetenten Hilfe einiger Regenbogenfahrer konnte dieser Schaden schnell behoben werden. Karl, ein langjähriger Mitfahrer, hatte uns zusammen mit seinem Sohn Jonas von Würzburg nach Neustadt a. d. Aisch auf dem Fahrrad begleitet.

Dort kamen wir auf Grund zweier kleiner Ehrenrunden und der großen Hitze ein bisschen verspätet an. Außerdem mussten wir auch noch den Sachsenberg (ja, es gibt einen Sachsenberg in Bayern) bezwingen, der sich als sehr steil herausstellte. Wenig später kam uns eine Fußgängerin entgegen, die lautstark und mehrmals, so dass es auch wirklich noch der letzte Fahrer mitgekriegt haben muss, rief: „ Jeder der den Sachsenberg bezwingt, muss einen Euro zahlen!“ Dieser Aufforderung begegneten wir nur mit einem verwunderten Lachen. Der Bürgermeister von Neustadt freute sich total über unseren Besuch und hatte außerdem noch seine Frau mitgebracht, die einen Teil des Erlöses aus ihrem Second-Hand-Kleiderverkauf an die Kinderkrebsstiftung spendete.

Als wir ein letztes Mal an diesem ersten Regenbogenfahrttag im Jahr 2013 auf unsere geliebten Räder stiegen, verspürte so ziemlich jeder Muskelkater an diversen Körperstellen. Doch auch diese letzten gut 22km teilweise durch Kies- und Waldwege schafften wir alle unfallfrei auf dem Rad bis ans heutige Etappenziel, das mittelfränkische Herzogenaurach. Der Erlanger Elternverein stand schon parat, um uns am Novina Hotel in Empfang zu nehmen. Außerdem gab es eine kleine Überraschung für Regenbogenfahrtgeburtstagskind Andrea, die von Jule, einer ehemaligen Mitfahrerin, mit einem selbstgebackenen Regenbogenkuchen überrascht wurde. Das größte Highlight an den großen Hotelzimmern war, dass man durch ein großes Fenster seinen Zimmerkollegen beim Duschen zuschauen konnte. Genauere Zahlen, wie viele diese Möglichkeit nutzten, müssen wir euch leider vorenthalten ;).

Danach ließen wir den Abend ganz gemütlich gemeinsam mit Mitgliedern des Erlanger Elternvereins bei einem fürstlichen 3-Gänge-Menü im Hotel ausklingen.

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Anreisetag – 16.08.2013

Sonntag, 18. August 2013

Nach der individuell selbst organisierten Anreise nach Würzburg erwarteten wir mit Spannung das erste Zusammentreffen mit den anderen Regenbogenfahrern und die Unterkunft in Würzburg. In diesem Fall die Jugendherberge am Fuß der Marienfestung gelegen. Nach Ankunft und kurzem Händeschütteln mit vielen bekannten und neuen Gesichtern erhielten wir unsere Regenbogen-Ausrüstung. Diese besteht unter anderem aus Fahrrad-Trikot, T-Shirt und Sweat-Jacke. Alles selbstverständlich im wohlbekannten Regenbogen-Look.

Zeitgleich kümmerten sich die fürsorglichen und hilfsbereiten Jungs des Fahrradausstatters Schwalbe um die richtige Bereifung der Räder und gaben diesen den letzten technischen Feinschliff für die folgenden 600 Kilometer auf unseren Drahteseln.

Nach einer interessanten Einführung durch die Tourleitung und dem damit verbundenen ersten Beschnuppern, besonders der erstmaligen Teilnehmer, machten wir uns auf den Weg zur Würzburger Residenz und trafen uns dort mit Repräsentanten der Elterninitiative Würzburg. Im Anschluss an eine spannende Führung durch den Weinkeller der Residenz, genossen wir den fränkischen Wein mit einer herzhaften Wurst- und Käseplatte.

Zum Ausklang des schönen Starttages zogen einige Regenbogenfahrer durch das Würzburger Nachtleben oder suchten auf kürzestem Weg das erholsame Bett auf, um fit für die kommenden 90 Rad-Kilometer der ersten Etappe zu sein.

Schöne Grüße aus Würzburg,

Eure RegenbogenfahrerInnen

Freitag, 24.08.2012

Samstag, 25. August 2012

Gut ausgeschlafen starteten wir um 9 Uhr – oh welch Komfort! – unseren Tag der „Prinzessinen“-Etappe, gemeint ist die kürzeste Etappe der Tour . Schon früh war die Polizei aus St. Augustin parat, um uns auf unserer heutigen Etappe zu begleiten.

Für mich (Christiane) war es heute eine besondere Etappe und zugegebener Maßen stieg mein Adrenalinpegel zum Aufbruch hin immer weiter an. Warum „besonders“ – nun ja, wir kamen meinem Heimatort „Eischeid“ (in Neunkirchen-S.), wo unser erster Zwischenstopp stattfinden sollte, immer näher.

Nach dem Start an der Jugendherberge ging es zunächst den Berg hinunter und gleich danach nochmal eine ganze Weile bergauf – wobei einige sagen, „Berge“ sind das nicht eher „Hügel“? Spätestens nach dem Anstieg waren dann alle wach

Die letzten Anstiege dieser Tour (!) erklommen wir entgegen unserer Erwartungen mit Leichtigkeit. Tatsächlich musste unsere Kondition im Laufe der Tage gestiegen sein.

Viel zu früh – laut unserem Zeitplan – kamen wir Eischeid immer näher. Dort wurden wir herzlich von der ganzen Mannschaft der Firma Stommel-Haus empfangen. Für mich war es toll viele bekannte Gesichter wieder zu sehen und von meiner Familie begrüßt zu werden. Nach netten Begrüßungsworten wurde uns noch die Firma gezeigt. Es war für alle interessant zu sehen, wie so ein Haus hergestellt wird. Im Anschluss daran stand uns ein tolles Buffet bereit, an dem wir uns für die letzten Kilometer stärken konnten. Nach ein paar Relaxminuten auf der Wiese ging es weiter nach St. Augustin zur Kinderklinik.

Im Anschluss einer langen Talfahrt ging es an der Sieg entlang – also einfach nur „flach“.

An der Klinik in St. Augustin angekommen, drehten wir „gedopt“ vom frischen Popkornduft im Kreisel ein paar Extra-Runden für die zahlreichen Kinder, Eltern und Mitarbeiter, die uns herzlich empfingen. Gleich zu Beginn sangen wir unseren Regenbogensong und konnten schon damit den Kindern und deren Eltern ein Lächeln schenken und ihnen Mut machen. Für mich war auch diese Klinik besonders, da ich vor vielen Jahren dort behandelt wurde – von damals kenne ich noch eine heutige Stationsschwester.

Ein schöner, erneut sonniger und entspannter Tag endete mit einem kurzen Endstück an der Unterkunft in Troisdorf.

Gedankt sei an dieser Stelle besonders Firma Movelo, die mir – Yvonne Wernicke – in Kooperation mit dem Fahrradhändler „Feine Räder“ (in Bielefeld) die Teilnahme mit dem E-Bike ermöglicht haben.

Es grüßen Euch Hanna & Christiane.