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Archiv für die Kategorie „2011“

Abschied und Dank

Montag, 29. August 2011

Abschied und Dank

Wir erleben auf der Regenbogenfahrt einzigartige Momente: Wir machen Segeltörns auf der Ostsee, bei denen das Boot fast kippt. Wir lassen uns mit Ernie-und-Bert-Bildchen bemalen und lachen uns beim Einatmen von Helium kaputt. Wir duschen  unter einem Feuerwehrschlauch, um dicke Schichten Schlamm von Rad und Körper abzuwaschen. Das alles sind Erlebnisse, die wir so schnell nicht vergessen werden. Doch es sind die stillen Ereignisse und Begegnungen, die uns tief berühren, bewegen und prägen. Auch diese Tour war voller solcher Momente. Sie haben uns gezeigt, weshalb wir diese Tour fahren. Es geht nicht darum, ein paar Kilometer Fahrrad zu fahren. Es geht darum,Menschen, die gerade das durchmachen, was wir überstanden haben, den Hoffnungsschimmer zu geben, den sie vielleicht brauchen. Und es geht auch darum, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die es nicht schaffen werden, die geliebte Menschen verloren haben oder verlieren werden.

In Kiel lernten wir René kennen, der seinen Sohn Justin im Frühjahr verloren hat. Justins Foto radelte mit uns nach Greifswald, wo Papa René es gerührt wieder in Empfang nahm. Diese Geste bedeute ihm und uns sehr viel. Unvergessen auch das kleine Mädchen aus Lübeck, dem man in ihrer Heimat Moldawien nicht mehr helfen konnte, die nun aber aus dem Gröbsten heraus ist. Sebastian, ebenfalls aus Lübeck, hat heute seinen großen Tag: Die für Montag angesetzte Knochenmarktransplantation soll ihm helfen. Wir wünschen dir, deiner Freundin und deiner Mutter alles Gute für die bevorstehende Zeit. Da war die Dame bei unserer Rast in der Nähe von Kühlungsborn, die zufällig mitbekam, was wir machen. Vor 30 Jahren hatte sie ihren Sohn an Krebs verloren. Sie war überwältigt, von unserer Botschaft. Wir haben Sandra in Rostock getroffen, die nun wieder von vorne anfangen muss zu kämpfen. Ihr wünschen wir alles Gute und hoffen, dass sie es schafft. Und auch am letzten Tag in Greifswald gab es noch ein paar bewegende Momente. Der kleine Tobias aus Dänemark, dem dort nicht mehr geholfen werden konnte, ist mittlerweile krebsfrei und darf bald nach Hause. Er war so begeistert von unserem Besuch, dass er mit seinem Papa noch mit zu den Rädern kam, Alex umarmte, unsere Abfahrtshupe drückte und uns enthusiastisch hinterher winkte. Und da ist Oskar, ein Junge, dem auch die Spezialtherapien aus Greifswald leider nicht mehr helfen können. Seine Lebensfreude war ergreifend, die Stärke von Mama Peggy bewundernswert. Wir hoffen, dass Oskar die ihm bleibende Zeit genießen kann und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft.

Am letzten Abend bot sich eine schöne Gelegenheit, all diese Eindrücke setzen zu lassen. Der Elternverein Greifswald hatte eine Führung durch den Greifswalder Dom organisiert. Diese begann erst um 21:30 Uhr. Draußen war es längst dunkel, mit Teelichtern war der Dom nur notdürftig erhellt. Eine Orgelspielerin übte für das Konzert am nächsten Tag. Die Atmosphäre war überwältigend. Viele hatten Tränen in den Augen und hielten minutenlang inne, um diesen Moment festzuhalten – die Eindrücke eine ganzen Tour, die vielen Gespräche, Begegnungen, freudigen und traurigen Erlebnisse und die eigene Geschichte. Mittlerweile sind alle Radler wieder zu Hause. „Physisch zurück“ nannte es Jelena. Die Gedanken schwirren noch immer bei der Truppe und dem, was wir erlebt haben.

Ohne viele helfende Hände wäre die Tour jedoch nicht das geworden, was sie war. Darum hier eine kleine Danksagung:

Zu allererst danken wir der Deutschen Kinderkrebsstiftung dafür, dass sie diese Tour mit so viel Engagement unterstützt, uns Freiraum für unsere Ideen lässt und uns bei der Vorbereitung und Durchführung personell und finanziell den Rücken stärkt.

Dank gilt Andrea, die mit ihren Grußworten alle entzückte,  allen Pressevertretern Rede und Antwort stand und unser Gesicht der Tour war.

Florian für die tatkräftige Unterstützung beim Bloggen, vor allem das geduldige Konvertieren der Filmchen, mit denen ich dich formatmäßig immer wieder aufs Neue überrascht hab und die wirklich tolle Idee mit dem Live-Tracking. Hierbei auch noch herzlichen Dank an Dr.-Ing. Dietrich Münchmeyer für das Bereitstellen der Tracking-Karte auf seinem Server.

Zimmermädchen Eva und Tina: Alle Zimmer-Wünsche zu berücksichtigen ist nicht einfach, euch ist es gelungen. Vielen Dank für die Mühe, die geopferten Pausen und das oftmals komplette Umkrempeln des Plans.

Johannes, Christian und Johannes, unsere Verkehrssicherheitsexperten: Mit Spongebob-Fähnchen und gelben Sicherheitswesten habt ihr dafür gesorgt, dass wir an jedem Zielort vollständig und heil angekommen sind, den vielen muffligen Autofahrern zum Trotz.

Markus, der Schieber: Du hattest bis auf die ersten zwei Tage wenig zu tun, was an der Strecke und unserer unglaublichen Fitness lag :) Falls du nächstes Jahr wieder so unausgelastet sein solltest, könnten wir uns eine Zukunft als „Chantale“ vorstellen!

Sonja, Tina, Nicky und Marcus a.k.a. Ming, Pocahontas, Wicky und Chantale: Die Muskeln wurden schon durch den ersten Lachanfall richtig gelöst und danach kam die Entspannung genau zum richtigen Zeitpunkt. Vielen Dank für diese tolle Überraschung.

Tina und ihre Klinik-Verantwortlichen Flo, Hansi, Stefanie, Lisa, und Jelena, die sich um die Besuche bei Elternvereinen und Kliniken gekümmert haben. Die Besuche in den Kliniken verliefen reibungslos und wir waren gern gesehene Gäste.

Jürgen, der sich um die Sponsoren und Partner gekümmert hat. Bestens ausgerüstet sind wir durchs Land gefahren. Die Arbeit, die das im Vorfeld bedeutete, wird manchmal übersehen, ist jedoch enorm wichtig.

Unsere Fahrer André, Didi und Rüdiger. Was wir ohne euch täten… ich weiß es nicht. Ihr macht oft mehr als ihr müsst, versorgt uns prima und seid immer und mit allem zur Stelle. Euer Engagement ist toll und im Namen der Gruppe schlage ich hiermit eine Welle an: ooooooohhhhhhheeeeeee, ooooohhheeeeeeee, ooooooohhhhhhhheeeeeeeeeeeeeeey!!!

Nicole, du hattest ein hartes Jahr hinter dir und hast das gelebt, was wir auf unseren bunten Bändchen mit uns rumtragen: Du hast nicht aufgegeben. Dich dabei zu haben, hat uns gezeigt, wie wichtig diese Botschaft ist.

Dem Schwalbe-Team Christian, Marcus und Peter, die uns im Akkord neue Reifen aufgezogen haben.  Die waren dann jedoch so gut, dass sie quasi nichts mehr zu tun hatten. Und die eine Panne, die es gab, hat uns eine Pause direkt an der Ostsee beschert… das war schon ok so :) Wir hatten eine tolle Zeit mit euch und freuen uns auf das nächste Jahr.

Sonja und Thomas als Ombudsfrau und Ombudsmann. Auch ihr hattet eigentlich nichts zu tun, weil wir uns alle so prima verstehen :) Aber ihr hättet Konflikte diplomatisch sofort im Keim erstickt, da bin ich sicher :)

Und last but not least: Alex und Andi als Tourminatoren. Was ihr vor allem im Vorfeld der Tour geleistet habt, kann sich wohl keiner so recht vorstellen. Ihr habt die Strecke geplant, seid sie abgefahren und habt euch um jedes kleine Detail gekümmert. Dabei ist eine perfekt geplante Tour herausgekommen. Die Strecke war toll, die Rastplätze meistens grandios und sogar den Sommer habt ihr noch zurückgeholt :) . Vielen Dank für all die Arbeit. Wir waren gerne eure Ernies!!!

Viele Grüße und bis zum nächsten Jahr,

Astrid

Tag 9: Ankunft in Greifswald

Sonntag, 28. August 2011

Ankunft in Greifswald

Liebe Blog-Leserschaft,

wir sind angekommen. Wind und Wolken haben uns in Greifswald empfangen. So schließt sich beim Wetter der Kreis, nachdem wir heute vor einer Woche in Kiel bei gleichen Bedingungen gestartet sind. Die Momente kurz nach der Ankunft gehören zu den besonderen. Wir haben unsere bunten Trikots zum letzten Mal verschwitzt und tauschen den Sattel bald wieder gegen Bürostuhl und Alltag ein. Während Sekt, Umarmung und Freude über die Leistung der vergangenen Woche läuft der Film über die Ereignisse rückwärts:

Stralsund begrüßt uns nach einem grandiosen Abend am Strand (Musik, Feuer, Sternenhimmel und Gruppenkuscheln/-massage) mit einem schwülen Regenschauer am Morgen. Wir starten zur allgemeinen Freude heute ausnahmsweise erst um 10.00h. Wie schon in Rostock trauen sich die Wolken nicht so wirklich, loszulassen. Unser Glück! So treten wir trocken die Flucht vor den Mecklenburgischen Moskitos an, denen wir gestern unter teils massiven Blutverlusten nur mit knapper Not entkommen konnten.

Prof. Dr. Lode, der Leiter der Greifswalder Kinderonkologie begleitet uns dabei auf dem Rad nach Gristow. Dort warten unsere Begleitfahrer schon in bewährt liebevoller Manier auf uns hungrige Heuschrecken. Außerdem haben wir Zuwachs im Fahrerlager von Seiten der Kinderkrebsstiftung; Geschäftsführer Jens Kort und Ulrich Ropertz aus dem Vorstand haben sich dem beharrlichen Nachfragen der Regenbogenfahrer nicht länger entziehen können. Dafür verlässt uns in Gristow das Schwalbe-Team. Das sich Qualität auszahlt, zeigt die Pannenbilanz: Nur ein platter Reifen! Dafür und für die Hilfestellung bei allen kleineren und größeren Wehwehchen rund um Rad vielen Dank!

Die letzten Kilometer bis Greifswald laufen dann fast von alleine. An der Klinik werden wir herzlich vom Elternverein, der Greifswalder Bürgerschaftsvertretung und einem Grußwort von Ministerpräsident Sellering empfangen. Prof. Dr. Lode (schnell umgezogen und jetzt in Schale) führt uns auf Station. Im Videoblog seht ihr einige der Begegnungen. Gerade ist Tobias aus Dänemark auf Station. Dort hoffen er und sein Vater darauf, dass die Spezialbehandlung in Greifwald Heilung bringt.

Auch René, der Vater von Justin, den wir in Kiel kennengelernt hatten, ist da, um uns am Ziel zu begrüßen. Auch dieser Kreis schließt sich. Und auch der von Anja, die nach 17 Jahren RBF ihren Weg anders weitergehen wird.

Wir gehen nun unseren Weg unmittelbar weiter zum Abendessen mit dem Elternverein und ich freu‘ mich schon auf einen „feucht-fröhlichen“ Abend: Fröhliche Erinnerungen und feuchte Augen am Ende der Tour. Wir sind angekommen.

Tag 8: Rostock -> Stralsund

Sonntag, 28. August 2011

Liebe Blog-Leserschaft,

neben unseren bunten Trikots haben wir seit heute ein neues Erkennungszeichen: Mückenstiche, (süddeutsch: Schnakensticke). Wir sehen alle unglaublich aus. Rote Pusteln schmücken an unseren Adonis-Waden als seien wir 20 Kilometer durch Brennnesseln gefahren.

Aber mal eins nach dem anderen:

Unser Ruhetag in Rostock ist uns prima bekommen. Rostock Innenstadt-Besichtigung  – Warnemünde Strand – Abendessen beim Italiener. Das war so das Tagesprogramm der meisten Radler am Donnerstag. Am Freitag stand dafür die Königsetappe an. Rund 100 km von Rostock nach Stralsund. Guter Dinge sind wir wie  immer um 8 Uhr in Rostock gestartet.  Herbergsmutter Iris und Herbergsvater Gerhardt hatten uns längst in ihr Herz geschlossen und überraschten uns mit einer Spende, was uns natürlich sehr freute. Wir wollen uns dafür an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Doch nicht nur diese Spende war eine tolle Geste, sondern der ganze Aufenthalt im HanseHostel in Rostock war fantastisch, weil wir uns bei Iris (1. Boss) und Gerhard (2. Boss) sofort wohl fühlten, die beiden alles für uns taten und von unserer Tour begeistert waren. Das HanseHostel war die erste Unterkunft, die von uns ein Bild überreicht bekam. Diese Bilder überlassen wir sonst nur Bürgermeistern, Elternvereinen und Kinderkliniken.

Ohne unseren einen Tourguide Alex, der sich leider den Fuß verletzt hatte, ging es los. Unsere erste Rast hatten wir in Graal-Müritz, eine neue Erfahrung, weil wir diesmal keine Kinder besuchten, sondern erwachsene Patienten, die in Graal-Müritz auf Reha waren. Auch dort wurden uns großzügige Spenden überreicht. Anschließend ging es weiter Richtung Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, wo uns  neben Bürgermeister Jürgen Borbe auch ein ganz spezieller Gast begrüßte: Sandra aus Rostock. Wir hatten die junge Frau in Rostock auf dem Klinikfest kennengelernt. Weil sie nicht weit weg wohnt, ist sie ebenfalls am Rathaus vorbeigeschaut. Sandra ist noch in Therapie. Wer ihre Geschichte verfolgen möchte, kann das hier tun: http://dubesiegstmichnicht.blogspot.com/ Nach stärkenden Worten, Brötchen und Getränken setzten wir unsere Tour fort. Das ging auch alles ganz prima bis wir in dem Ort Balkenkoppel auf die Freiwillige Feuerwehr warteten, die uns bis zu unserer nächsten Rast begleiten wollte. Es war wahnsinnig heiß, Schatten war begrenzt und die ersten Mücken erspähten ihre Opfer. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen die Kollegen der Feuerwehr, die uns mit Tatütata begleitete, uns aber im entscheidenden Moment im Stich ließ.  Der entscheidende Moment lässt sich mit einer Mischung aus Pfütze, See und Ozean zwischen einem Wald und einem Maisfeld verbildlichen. Einer sehr großen Mischung, um genau zu sein.Es war kein durchkommen, jedenfalls keiner bei dem man trocken blieb. Also sind wir durch das knietiefe Wasser geradelt. Immerhin war es erfrischend und Andrea hatte soviel Spaß, dass sie nochmal zurück gefahren ist, auf der anderen Seite die noch etwas verschreckten Fahrer ermutigt hat, es ihr gleichzutun und quickfidel nochmal durch das Wasser zurück preschte. Als alle durch die Pfütze waren, sahen wir saumäßig aus. Manche hatten von oben bis unten Schlamm. Die Räder sahen aus, als hätten wir drei Wochen bei Regen off-road irgendwelche Felder durchkreuzt. Wirklich unglaublich. Dazu kam, dass es, wie gesagt, wahnsinnig heiß war. Die Ankunft bei der Zwischenrast in Velgast muss wirklich lustig ausgesehen haben für alle dort Wartenden. Die Dorfoberhäupter hatten sich dort versammelt und uns aber um so herzlicher empfangen. Im Gemeindezentrum wurde selbst gemachter Apfelsaft angeboten, leckerer Kuchen und Duschen standen zur Verfügung. Letzteres erledigten dann aber unsere Freunde von der Feuerwehr. Sie spritzten die Räder ab und auch die Radler, so dass wir halbwegs sauber weiterradeln konnten.  Mit ein paar Dorfvertretern ging es dann weiter Richtung Osten. Es war schon später Nachmittag und  so langsam bahnte sich das nächste Problem an: Mücken. Wer nun denkt, dass da ein paar schnuffige, kleine Exemplare dieser Tiere, den einen oder anderen mit dem richtigen Blut attackiert hätten, der irrt gewaltig. Für die vielen Mücken muss es sich so dargestellt haben als rolle ein riesiges Buffet zu ihnen in den Wald. Essen auf Rädern. Es gab keine Chance zu entkommen. Ohne bei jedem nachgezählt zu haben, behaupte ich jetzt einfach mal, dass niemand unter 30 Stichen davon kam. Als sich die Vertreter aus Velgast auch noch mitten im Wald verabschiedeten, schrien alle nur „Weiter, weiter!“. Als wir uns eine halbwegs mückenfreie Zone gerettet hatten, entschieden wir einstimmig, das nächste Waldgebiet zu meiden und stattdessen einen Umweg von 5 Kilometern über Bundestraßen zu fahren.

Trotz des abenteuerlichen Weges und des Umweges, erreichten wir unsere Jugendherberge in Stralsund pünktlich. Einige sprangen noch in die Ostsee, die quasi vor unsere Tür lag. Schlecht zu sehen war die jedoch, was unseren Quoten-Österreicher Johannes bei dem Anblick einiger Damen im Bikini  zu der Frage veranlasste: „Oh, gibt es hier einen Pool?“.

Den Abend hatten wir für uns. Es wurde gegrillt und als Überraschung wurden Wicky, Pocahontas, Chantale und Ming als Masseure eingekauft. Beim Eintritt in den Massagesalon stellte sich dann doch schnell heraus, dass Sonja, Nicky, Tina und Markus die gebuchten Masseure waren. Ein Anblick für Götter war dabei besonders Markus, der alias Chantale im knappen Röckchen, Bikini-Top und Piepsstimmchen vor allem die ältere Herrenriege kneten durfte, die alle auf eine ganz andere Chantale gehofft haben.

Den Abend verbrachten wir am Strand, tanzten im Sand, redeten am Lagerfeuer, schauten in die Sterne und formulierten Stille Wünsche bei jeder Sternschnuppe, die durch die Nacht rauschte. Es sind solche Momente, bei denen wir spüren, was für eine starke und innig verbundene Gemeinschaft wir sind.

Viele Grüße aus Stralsund,

Astrid

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Tag 7: Ruhetag in Rostock

Freitag, 26. August 2011

Text folgt!

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Tag 6 (Wismar -> Rostock)

Donnerstag, 25. August 2011

Moin, moin aus Rostock,

Sonne, Sonne satt in Rostock und der ganzen mecklenburgischen Ostseeküste, zumindest soweit wir das hier überblicken konnten. Und wir konnten viel überblicken, immerhin rund 84 Kilometer, die wir bei strahlendem Sonnenschein zurücklegten.

Los ging es um 8 Uhr in Wismar, Oberarzt Christian Güttel hatte keine Zeit mehr uns hat uns seinen Kollegen aus Rostock, Dr. Classen geschickt, der uns ebenso wie sein Kollege aus Schwerin treu begleitete. Das Wetter noch trübe, die Laune wegen Uhrzeit und den mal wieder angesagten Regengüssen nur beschränkt zumutbar – wir sind schon motivierter gestartet. Zumal unsere Spaßbombe Eva sich von einer Mücke oder irgendeinem anderen Getier hat außer Gefecht setzen lassen. Sie humpelt nun, trägt am linken Fuß Badeschlappen und schleppt bevorzugt kleine Eispakete mit sich rum. Ihre Witze muss sie nun in den Pausen loswerden, weswegen Andi und Alex, unsere beiden Tourminatoren, extra die Pausen verlängern. Vielleicht radeln wir aber auch zu schnell. Heute hatten wir die wohl  drei schönsten Pausen der bisherigen Tour. Gleich morgens hielten wir bei einer selbstorganisierten Rast in Stove bei einer alten Mühle mit Blick auf einen Wildpark und weiter entfernt die Ostsee, worüber noch träge der wolkenbehangene Himmel schwebte. Danach brach die Sonne heraus. Links die Ostsee, rechts die schöne mecklenburgische Landschaft. Kaum Anstiege und beste Laune. Wir Glückskinder.

Die nächste Rast fand dann kurz vor Kühlungsborn bei einem alten Leuchtturm statt, von wo sich die Ostsee in ihrem tollen dunklen Blau vor uns präsentierte. Es war ein bisschen wir auf einer Alm inmitten der Berge, von wo man auf ein Tal schaut, nur dass unser Tal die Ostsee war. Die anderen Gäste des Cafés schauten uns neugierig an. 40 bunte Leute fallen immer auf. Eine Dame haben wir besonders berührt. Als wir ihr erklärten, was wir machen, erzählte sie, dass ihr Sohn selbst vor 30 Jahren mit nur elf Jahren an Leukämie gestorben ist. Sie war begeistert, von dem was wir tun und drückte uns eine kleine Spende in die Hand. „Verbreiten sie noch mehr Mut“, verabschiedete sie sich. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die Spende, ihre Geschichte und die lieben Worte!

Unsere dritte Rast fand in einem kleinen Feriencamp statt. Direkt an der Ostsee! Klar, dass einige ins Wasser sprangen, auch wenn wir nur wenig Zeit hatten. Das kühle Nass kam zur rechten Zeit. Leider verletzte sich Alex bei einem dafür aber wirklich heldenhaft aussehenden Sprung ins Wasser am Fuß. Wer Alex kennt, weiß aber, dass ihn dass erstmal nicht davon abhielt wieder auf’s Rad zu steigen.

Die letzten Kilometer ging es entspannt nach Rostock. Die Polizei führte uns sicher durch die Stadt und pünktlich um 16:30h erreichten wir die Uniklinik in Rostock, wo das jährliche Kinderfest stattfand. So besuchten wir „unsere“ Kinder statt in ihren Zimmern diesmal beim Spielen im Innenhof der Klinik. Hüpfburg, Grill und Clown waren schon da. Die 40 bunten Radfahrer, die Mut machen sollten, kamen ihrer Pflicht nach: Sie wurden selbst zu Kindern, ließen sich schminken, hüpfen auf der Hüpfburg und waren kurz davor, dem Alleinunterhalter seine Heliumflasche zu klauen, weil das Helium einatmen und sprechen so verdammt lustig war. Ihr seht das alles in dem Video. Es war ein Riesenspaß und ein toller Abend, für den wir uns beim Elternverein Rostock sowie der Klinik herzlich bedanken möchten.

Morgen gibt es einen Ruhetag in Rostock. Das ist mal was ganz Ungewöhnliches, aber die Räder werden wohl doch nicht im Keller stehen bleiben. Wir werden es sehen. Bis morgen, eure Astrid

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Tag 5 (Schwerin -> Wismar)

Donnerstag, 25. August 2011

Moin, Moin!

Unser Tag begann ausnahmsweise mal ohne Sonne. Während in Kiel, Oldenburg und Lübeck uns die Sonne jeden Morgen in unsere müden Gesichter strahlte, traute sie sich in Schwerin nicht so recht heraus. Erste Gerüchte über einen verregneten Tag machten die Runde und die Regenklamotten wurden etwas weiter oben im Gepäck platziert als sonst. Trotz des Wetters sprangen wir gut gelaunt auf unsere Räder und radelten wenige Kilometer in die Innenstadt zum Rathaus, wo wir mit einem zweiten Frühstück empfangen wurden. Draußen tröpfelte es etwas, doch wir mussten weiter in die Klinik, denn Kinder lässt man nicht warten, schon gar keine kranken.
Entlang ging es am Schweriner See, zumindest glauben wir das. Je nach Definition ist der See der zweit-, dritt- oder viertgrößte See Deutschlands und gefühlt ist er überall. Schwerin ist eine wirklich hübsche Stadt mit einer schönen Innenstadt, einem beeindruckenden Schloss und jeder Menge Wasser.
In der Kinderstation begrüßten uns Professor Clemens sowie der Oberarzt Christian Güttel. Auch hier wurde uns wieder etwas zu essen gereicht und wir besuchten einige der Kinder, die derzeit in Schwerin behandelt werden. Darunter ist Alexandra. Vermutlich kann Alexandra ihr Puzzelbuch mittlerweile auswendig puzzeln und ihr neuer Freund, Elefant „Knuddel“ hilft ihr dabei. Auf jeden Fall grüßen wir die Kleine hiermit ganz herzlich und natürlich auch die Mama!!!
Nach den Besuchen ging es wieder auf die Räder und zur nächsten Station: Ein Zwischenstopp in Bad Kleinen. Begleitet wurden wir von Oberarzt Christian Güttel , der sich in unserer Gruppe pudelwohl fühlte und schnell ein Teil von ihr wurde. In Bad Kleinen begrüßten uns Bürgermeister Kreher und Landrätin Hesse. Sie fanden nette Worte für unsere Tour und verköstigten uns prächtig. Gestärkt fuhren wir weiter. Nach einer weiteren Kurzen Rast erreichten wir Wismar und wurden von Bürgermeister Beyer im Wismarer Rathaus empfangen. Highlight für die Mädels, zumindest für zwei Mädels, war der Spontan-Besuch von unserem Vortagsbegleitpolizisten Mario, der ganz sicher Sehnsucht nach unseren bunten Trikots hatte. Mario verschwand aber bald wieder, um Freund und Helfer in Wismar zu spielen. Dafür blieb uns unser Super-Doktor aus Schwerin erhalten. Christian Güttel führte uns zu unserer Jugendherberge, wo wir schnell das übliche Programm aus Zimmer verteilen, Autos ausladen, Betten beziehen, duschen und umziehen abspulten. Pünktlich um 18:30h standen wir dann vorm Eingang, um gemeinsam zur geplanten Nachwächter-Stadtführung aufzubrechen. Pünktlich um 18:30h entschied sich jedoch auch Petrus, seinen Regen über uns zu ergießen. Wir sprangen trotzdem in die bestellten Taxis und ließen uns zum Brauhaus kutschieren. Das Wetter besserte sich und die Stadtführung konnte doch noch starten. Wir wissen nun fast alles über Wismar. Ein bisschen Kultur brauchen wir auf unserer doch eher sozial geprägten Tour auch. Wir fahren nämlich verdammt oft durch schöne Städte, beeindruckende Landschaften und historischen Stätten ohne auch nur ansatzweise die Chance zu bekommen, das alles näher zu entdecken. In Wismar hatten wir mal das Glück, etwas tiefer eintauchen zu können und das haben wir sehr genossen.

Gute Nacht,

eure Astrid

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Tag 3 (Oldenburg (Holstein) -> Lübeck)) + Tag 4 (Lübeck -> Schwerin)

Dienstag, 23. August 2011

Moin, Moin,

wir kommen mit dem Schreiben gar nicht hinterher. Der Grund wie immer: Internetprobleme und zu wenig Zeit. Leider, andererseits bleibt so viel Zeit, um Kinder in den Kliniken und die Elternvereine zu besuchen. Darum gibt es heute nur eine kurze Zusammenfassung vom gestrigen Tag: Sonntag. Unsere kuschelige Unterkunft „Zum grünen Jäger“ haben wir viel zu früh, aber bestens gestärkt verlassen, um uns auf den Weg nach Lübeck zu machen. Das Wetter war wieder auf unserer Seite. Die Sonne strahlte und es war keine Wolke am Himmel zu sehen. Unser erstes Zwischenziel war der Neustadt. Dort trafen wir in unserer eigenen Folklore-Tracht beim Jubiläum des Volkstanzkreises und Folklorefestivals ein und stärkten uns mit Obst und Gesang. Bürgervorsteher Sela übergab uns einen Scheck für die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Vielen Dank dafür an dieser Stelle. Weiter ging es dann an der „deutschen Côte d’Azur“ – Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz. Und all das ohne Pause. Fast. Jack opferte seinen Vorderreifen für eine Panne, so dass diese repariert werden musste und wir ein paar Minuten am Strand genießen konnten. Unsexy war erst das Ende der Strecke. Zwischen Bahngleisen, Industrieanlagen und Kleingärten quälten wir uns durch die Nachmittagshitze in die Hansestadt Lübeck. Dort war der Empfang jedoch herzlich. Der Elternverein begrüßte uns mit Kuchenbuffet und kurz darauf fuhren wir frisch geduscht und mit Geschenken ausgerüstet in die Lübecker Kinderonkologie. Dr. Lauten begrüßte uns und führte uns anschließend durch die Klinik. Dort übergaben wir den kleinen und größeren Patienten unsere Geschenke, sprachen mit ihnen und ihren Eltern und versuchten, Mut zu spenden. Insbesondere die Wasserpistolen hatten es einigen Patienten angetan. Beim Klinikpersonal möchten wir uns darum jetzt schon mal für die Wasserattacken in den nächsten Tagen entschuldigen. Patient Lasse jedenfalls hatte soich schon auf die Nachtschwester gefreut ;-) Den Abend verbrachten wir mit ehemaligen und derzeitigen Patienten im Ronald-McDonald-Kinderhaus, wo wir grillten und den Tag ausklingen ließen.

Nun zu heute. Viel zu früh ging’s los, aber das wisst ihr ja schon. Immerhin schien wie immer die Sonne. Konstanten sind doch was Schönes. Nach einem kurzen Empfang vom stellvertretenden Stadtpräsidenten Sünnenwold und der Vorsitzenden des Elternvereins von Lübeck Frau Vesper sowie einem süßem Souvenir (Lübecker Marzipan!) ging es Richtung Schwerin. Der erste Stopp war am Badesee in Klocksdorf. Dort konnten wir wunderbar entspannen und auf dem baufälligen Steg rumtoben bis 3 Stadtvertreter ankamen, um diesen zu sperren.
Dazu Eva: Oh, ist der Steg baufälig?
Stadtvertreter: Nein, er ist EXTREM baufällig.
Uns ist nichts passiert und wir radelten weiter. Hoch und runter, hoch und runter. Lustig, wie hügelig es hier oben doch ist. Aber wir hatten Mario dabei, Super Mario um genau zu sein. Er war der Polizist, der uns ab der Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern begleitete und uns sicher durch den Verkehr brachte. Es folgte eine Rast und Gadebusch und Wittenförden bevor wir im schönen Schwerin ankamen. Die letzten 20 Kilometer begleitete uns ein Fernsehteam des NDR, für den wir alles taten, um ihm gute Bilder zu liefern. Medienprofis, wie wir sie eben sind :) Der Elternverein Schwerin begrüßte uns im Feriendorf Muess. Wir grillten uns bekamen ein tolles Geschenk von Jarno, 8 Jahre. Er hat sich auf die Regenbogenfahrer gefreut und uns ein Bild gemalt, dass ihr im Video sehen könnt. Lieber Jarno: Vielen lieben Dank, das hast du toll gemacht und wir wünschen dir alles Gute!
Nun genießen wir den lauen Sommerabend hier in Schwerin, viele Grüße,

eure Regenbogenfahrer!

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Tag 2: Kiel -> Oldenburg (Holstein)

Sonntag, 21. August 2011

Moin,moin,

nachdem uns gestern während des gesamten Tages nette Menschen aus dem norddeutschen Raum mit dieser Floskel begrüßt haben, wissen wir nun, dass „Moin Moin“ immer geht – morgens, mittags, abends.
„Moin Moin“ hieß es also auch am ersten „richtigen“ Radeltag: Samstag um 7h klingelte der Wecker. Ein nicht näher zu benennendes Dreier-Mädelszimmer hatte trotz Tour-Erfahrung die Idee, schon um 6 Uhr aufzustehen, um ganz sicher auch um 8h abfahrtbereit zu sein, ohne zu frühstücken wohlgemerkt und sehr zur Freude ihrer vier Nachbarinnen.
Dennoch ging es gut gelaunt nochmal zum Camp 24/ sieben, wo uns der nette Elternverein mit einem gesunden Frühstück erwartete. Bei herrlichem Wetter blickten wir auf den Kieler Hafen und die großen Fähren, die aus Norwegen und Schweden ankamen. Danach sind wir in die Kinderklinik gegangen, die gleich nebenan lag, und haben dort die Kinder besucht, die sich derzeit in Behandlung befinden. Wie immer sehr schöne und berührende Erfahrungen. Es braucht kein Frühstück, kein toller Ostseeblick und kein Segeltörn, um wieder zu wissen, warum man diese Tour macht.
Zurück im Camp 24/sieben ging es dann offizieller zu: Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hatte sich auch angekündigt, ebenso wie der Oberbürgermeister Todeskino sowie natürlich auch der Elternverein Kiel, der uns immer noch mit dem schönen Auftakt eines Segeltöns sehr gut im Gedächtnis war. Nach der üblichen Begrüßungszeremonie war es dann soweit: Carstensen gab den Startschuss für die 19. Regenbogenfahrt.
Und dann ging es los, über Wiesen, durch Wälder und immer im Sonnenschein. Der Norden ist erstaunlich hügelig, aber alles noch erträglich: Die Steigungen sind immer nur so lang bis man denkt, es reicht jetzt. Dann geht es wieder bergab und wieder bergauf und wieder bergab. Alles entspannt. Eine kurze Rast in Lüttjenburg mit Trommelgruppe und Versorgung durch den Bürgermeister Ocker und eine weitere kurze Rast an der Ostsee. Jaaaa, wir waren an der Ostsee! Das erste Mal bei der diesjährigen Tour. Einige wagemutige Radler entledigten sich ihrer Schuhe und genossen das kühle Nass. Wunderbar, so kann das von jetzt an weiter gehen. Erwähnt werden sollte hier noch, dass Peter von unserem netten Schwalbe-Team die EINZIGE Frisbee-Scheibe, die wir hatten, in die Ostsee gefeuert hat. Nicht mit Absicht, aber sie flog weiter als erwartet und…sank.
Gegen 19 Uhr sind wir dann in Gremersdorf, kurz hinter Oldenburg (Holstein) angekommen. „Zum Grünen Jäger“ hieß unsere Bleibe, die Kaffeefahrtliebhaber und Touristen aus dem Ausland gleichermaßen anzog. Nun auch noch 40 bunte Radler.
Morgen geht es weiter nach Lübeck, das Wetter soll so schön bleiben. Von wegen verregneter Sommer ;-)

Es grüßt das Blogger-Team!

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Tag 1. Ankunft in Kiel

Samstag, 20. August 2011

Liebe Blog-Leserschaft,

es ist wieder soweit, die Regenbogenfahrer rollen durch die Lande. Diesmal von Kiel nach Greifswald. Das klingt nach Strand, Sommer und Sonne. Zumindest das mit dem Strand könnte irgendwann stimmen. Das mit dem Sommer und der Sonne… ach… Themawechsel. Wenn jemand Sonne sieht: Hochschicken!!! Ihr würdet 40 Leuten einen riesigen Gefallen tun.

Also, was wollen wir sagen: ES IST KALT. Es soll Menschen geben, die nach einer sommerlichen (!!!) Paddeltour auf einem Berliner Gewässer am Donnerstag, von einem anhaltenden Sommer auch im Norden der Republik ausgegangen sind. Und immerhin: Die Sonne ließ sich ab und an blicken. Aber kalt ist es trotzdem und mindestens eine arme Berlinerin hat keine passende Kleidung.

Aber das wird schon noch. Jetzt sind wir ja hier. Und der erste Abend war schon mal fantastisch. Gegen 18:30h hat uns der liebe Kieler Elternverein begrüßt. Im Camp24, einer Location, wo junge Leute, unter anderem segeln können, wurden wir empfangen, verköstigt und zum Segeltörn eingeladen. Bei dem überproportional hohen süddeutschen Anteil unserer Fahrer ein lustiges Unterfangen. Schon das Anziehen der Schwimmwesten war ein Gaudi. Am Ende saßen alle in Grüppchen im Boot und mussten Leinen ziehen. Ich persönlich zweifle daran, dass irgendeiner den tieferen Sinn zwischen Leine und Segelbewegung oder gar Bootsbewegung kapiert hat, aber war auch gar nicht nötig. Regenbogenfahrt heißt ja per Definition, dass man Kopf und Willen ab und zu mal ausschaltet (…immer dann, wenn man auf dem Rad sitzt und Andi und Alex folgt) und in diesen Modus sind wir auch bereitwillig beim Segeln gefallen. Erst als das Boot mehr oder weniger Senkrecht zum Wasser stand und die ersten Tropfen des kühlen Ostseewassers ins Boot tröpfelte, erwachten unsere Lebensgeister. All das kann das Video besser erklären. Jaaaa, richtig gelesen, es gibt ein Video-Blog. Zumindest werden wir mal versuchen, einen aufrecht zu erhalten. Weil Zeit ist quasi ja nie. So heißt es schon vorher: Mit Bedacht drehen, schnell auswählen, im Movie Maker zusammenschustern (…und da nochmal einen kleinen Nervenzusammenbruch erleiden…) und hochladen. Entsprechend ist die Qualität der Videos… . Falls irgendjemand zufällig weiß, wie man Videos besser ineinander blenden kann und die Tonspur separat bearbeitet, darf das hier gerne mal posten. Bedingung ist immer der Movie Maker, Diskussionen um ein anderes Schnittprogramm brauchen mangels Softwarealternative und Zeitproblemen gar nicht erst aufkommen.

Und falls jemand zufällig weiß, was man gegen dieses Schwanken im Kopf nach dem Segeltörn tun kann, darf sich auch gerne beteiligen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf Kommentare von euch. Sagt uns, was euch gefällt, was ihr gerne erfahren wollt, was wir machen sollen und so weiter. Wir versuchen, euch bestmöglich zu unterhalten und hoffen, ihr habt eine schöne Zeit mit unserem Blog.

Es grüßt euch im Namen des Blogger-Teams,

Astrid

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